Die Position der Grünen

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Der Arbeitskreis "Demografischer Wandel" der Bamberger Grünen präsentierte im Rahmen des Selbsthilfetages der AWO am Maxplatz sein Positionspapier. Judith Aumüller-Kirchschlager, Peter Gack und Wolfga...

Der Arbeitskreis "Demografischer Wandel" der Bamberger Grünen präsentierte im Rahmen des Selbsthilfetages der AWO am Maxplatz sein Positionspapier.

Judith Aumüller-Kirchschlager, Peter Gack und Wolfgang Schenker erläuterten die Probleme, vor die eine älter werdende Bürgerschaft die Kommunalpolitik stellt, betonten aber auch die Chancen, die sich für eine Stadt im Wandel ergeben: Entwicklung neuer Nachbarschaften und Ausbau der Quartiersbüros, Verwirklichung neuer, gemeinschaftlicher Wohnformen, eine nachhaltige Verkehrswende, Stärkung einer solidarischen, nachhaltigen Stadtgesellschaft und Ausbau familienfreundlicher Angebote.

MdL Ursula Sowa freute sich riesig über das Positionspapier, das die Problematik in einer beeindruckenden Gesamtschau ablichte. "So etwas wünsche ich mir auch für den bayerischen Landtag." Dort habe man noch nicht realisiert, dass die schon spürbaren Vorboten wie Pflegenotstand und Fachkräftemangel nur Fingerzeige auf die eigentliche Krise seien, die erst in 20 bis 30 Jahren ihren Höhepunkt erreicht haben wird.

Jonas Glüsenkamp, Grünen-OB-Kandidat, versprach, das "Megathema" auf seiner Agenda weit oben zu platzieren und zeigte sich fest davon überzeugt, dass er die Freiräume, die sich aus der Generationenaufgabe demografischer Wandel ergeben, nutzen kann. "Die Herausforderungen des demografischen Wandels lassen sich am besten in der Mitmachstadt meistern, zu der ich Bamberg machen möchte."

Im Haushalt abbilden

Anton Zahneisen von der Arbeitsgemeinschaft älterer Bürger bedankte sich beim Arbeitskreis für das Engagement, dieses drängende Thema aus dem Nischendasein herauszuholen. Er mahnte die anwesenden Stadträte, nicht nachzugeben, wenn es um die finanzielle Ausstattung der Quartiersbüros geht. "Der demografische Wandel in all seinen Facetten taugt nicht nur für Sonntagsreden, sondern muss sich auch im Haushalt und der Stadtplanung abbilden." red