Für die Coburger Luftgewehr-Schützen wird es knapp. Der Deutsche Meister von 2008, 2009 und 2015 sowie Vizemeister von 2011 schießt an diesem Wochenende um den Einzug in die Endrunde mit den jeweils b...
Für die Coburger Luftgewehr-Schützen wird es knapp. Der Deutsche Meister von 2008, 2009 und 2015 sowie Vizemeister von 2011 schießt an diesem Wochenende um den Einzug in die Endrunde mit den jeweils besten vier Teams aus den Bundesliga-Gruppen Nord und Süd.
Die Ausgangslage ist allerdings alles andere als optimal, denn die Tabellensituation vor den beiden letzten Begegnungen in der Hauptrunde auf der Olympia-Schießanlage in München-Hochbrück ist für das Team Coburg mäßig. 10:8 Mannschafts- und 21:24 Einzelpunkten auf Rang 6 des Zwölfer-Tableaus stehen derzeit zu Buche. Zwei 5:0-Erfolge sind am Wochenende Voraussetzung für das erhoffte Wunder. Allerdings müssten auch zwei der vor Coburg platzierten Teams - nämlich SV Prittlbach (3./14:4 - 27:18), SSG Dynamit-Fürth (4./12:6 - 27:28) und SV Niederlauterbach (5./12:6 - 25:20) - extrem schlecht abschneiden.
Rechnerisch ist für die Vestestädter der Einzug in die Endrunde also noch möglich. Am Samstag trifft das Team um Manager Reinhard Mohr auf den gastgebenden Tabellendritten SV Prittlbach, ehe einen Tag später Liga-Schlusslicht SV Hubertus Kastl nicht unterschätzt werden darf.
Gut möglich, dass danach die Glanzzeiten der Coburger Luftgewehrschützen endgültig vorbei sind, denn es droht bereits die fünfte verpasste Endrunden-Teilnahme in Folge. Aber wer weiß: Wunder gibt es bekanntlich immer wieder... ct