Der Breitbrunner Gemeindeteil Kottendorf liegt idyllisch im Lautergrund und feiert am kommenden Wochenende das Kirchweihfest. Es ist seit 44 Jahren mit einem Dorffest verbunden.

Kottendorf wird erstmals zwischen 1323 und 1328 urkundlich erwähnt. Der Ort wurde Anfang des 15. Jahrhunderts wieder aufgegeben; in der Erbhuldigungsliste des Bamberger Bischofs wurde der Ort 1459 nicht mehr aufgeführt. Mitte des 16. Jahrhunderts entstand an der Stelle des alten Dorfes am Lauterbach die Hasenmühle, und im 17. Jahrhundert veranlasste der Bamberger Fürstbischof Marquard Sebastian Schenk von Stauffenberg einige Hundert Meter entfernt den Wiederaufbau der Wüstung.

Die Dorfbewohner schufen sich in den Jahren von 1885 bis 1895 eine kleine Kirche, die Maria-Hilf-Kapelle, die 1928 auf ihre heutige Form erweitert wurde. Durch die Ausweisung eines Baugeländes wurde Ende der 90er Jahre die Voraussetzung geschaffen, dass junge Bürger im Heimatort bauen konnten.

Gemeinschaftshaus entsteht

Im Ortsverschönerungsverein setzen sich die Bürger dafür ein, ihren Ort lebenswert zu erhalten. In den letzten Jahren konnte durch den Ausbau der Staatsstraße auch die Ortsdurchfahrt neu gestaltet werden. In den nächsten Wochen will der Ort mit dem Bau eines Gemeinschaftshauses beginnen.

Das kleine Kottendorf ist Sitz des Trinkwasserzweckverbandes mit zwei Brunnen und dem Maschinen- und Bürohaus der Veitensteingruppe. Sie versorgt rund 5500 Einwohner mit bestem Trinkwasser.

Der Auftakt zum Kirchweihfest ist am Samstag, 6. Juli, um 18.30 Uhr mit der Stimmungskanone Bernd Kern und der Showtanzgruppe "Magical Moves". Am Sonntag, 7. Juli, ist um 10 Uhr Festgottesdienst, anschließend Mittagessen und nachmittags Festbetrieb mit den "Köhlertaler Musikanten". Der Festausklang ist am Montag, 8. Juli, ab 17 Uhr mit dem Alleinunterhalter Dieter Nitschke. gg