Die Großheirather Ortsvereine sind bislang einigermaßen gut durch die Corona-Pandemie gekommen. Kein Verein ist in finanzieller Schieflage und die Vereinsarbeit konnte weitestgehend aufrechterhalten werden. Das berichtete der Ehrenamtsbeauftragte Andreas Lorenz dem Gemeinderat bei der jüngsten Sitzung.

Dem Bericht war ein Antrag der Fraktion CSU/Bürgerblock auf Förderung der Vereine vorausgegangen. Wie aber Lorenz' Untersuchung aufgezeigt hat, brauchen die Vereine nicht Geld, allenfalls eine kleine Unterstützung für die Unterhaltskosten.

Für die Umfrage waren 29 Vereine angeschrieben worden, es kamen 19 Rückmeldungen. Nur zwei Vereine hatten einen starken Mitgliederrückgang zu verzeichnen.

Einige schrieben, etwas schwierig gestalte sich die Information der Mitglieder. Hier bediene man sich der ganzen Bandbreite der heutigen Möglichkeiten von Online-Sitzungen, Whatsapp, Social Media, Newsletter, Online-Kursen und Telefonaten bis hin zum versendeten Brief.

Die Gemeinderatsmitglieder waren sich einig, dass die Unterstützung der Vereine über die Sportförderrichtlinien hinaus für bestimmte Maßnahmen unterstützt werden sollen. Die Arbeit der ehrenamtlichen Helfer wird hoch geschätzt und man überlegte, wie dies gewürdigt werden könnte. Wie das im Detail gemacht wird, sollte den Vereinsvorsitzenden überlassen werden. Bürgermeister Udo Siegel zeigte sich gewillt, im Haushalt Mittel für die Vereine vorzusehen.

Sorgen macht der Wegfall des Kneipenbetriebs, es kann kein Geld bei Festen oder Feiern eingenommen werden. Die Gemeinde kann aber bei der Werbung unterstützen.

"Allianz B 303"

Bereits im Mai 2019 hat die Gemeinde Großheirath eine interkommunale Zusammenarbeit im Rahmen der ländlichen Entwicklung und eines Entwicklungskonzepts (Ilek) mit den Gemeinden der "Allianz B 303" beschlossen.