In der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Ebrach fasste Kommandant Jürgen Gillich die 55 Einsätze des Jahres 2017 zusammen: Vieles davon ware...
In der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Ebrach fasste Kommandant Jürgen Gillich die 55 Einsätze des Jahres 2017 zusammen: Vieles davon waren kleinere Hilfeleistungen, doch es waren auch einige schwerwiegende Szenarien dabei.
Alle Einsatzberichte, teilweise mit Bildern, sind auf der Homepage (
www.feuerwehr-ebrach.de) der Wehr zu finden. Besonders hob er die gute überörtliche Zusammenarbeit hervor, die sich beispielsweise darin zeige, dass an der Leistungsprüfung regelmäßig auch Mitglieder anderer Wehren teilnehmen.
Besonderer Standort
Kreisbrandrat Bernhard Ziegmann bestätigte, dass Ebrach als westlichste Stützpunktwehr des Landkreises ein besonderer Standort sei und es in Ebrach viele Objekte zu schützen gelte. Er wünschte sich, dass das gemeinsame Ziel, Menschen zu helfen, jederzeit gut umgesetzt werden könne.
Ebrachs Bürgermeister Max-Dieter Schneider (SPD) lobte die Feuerwehrleute für ihre schnellen Ausrückezeiten und bekannte, dass er stolz auf die schlagkräftige und verlässliche Wehr sei. Doch auch im Ebracher Veranstaltungskalender habe die Feuerwehr mit der Ausrichtung von Johannisfeuer und Feuerwehrfest ihren festen Platz.
Vorsitzender Konrad Götz bedankte sich bei den vielen Helfern für den selbstlosen und unentgeltlichen Einsatz und gab die diesjährigen Termine bekannt. Er lud alle Feuerwehrmitglieder wieder zu einem gemeinsamen Ausflug im Sommer 2018 ein.
Das größte Interesse rief der Bericht des Jugendwartes Markus Spörlein hervor: Sein Ziel ist es, die Jugendgruppe attraktiver zu gestalten. Neben den Übungen einmal im Monat plant er, verschiedene Aktionen zu veranstalten, beispielsweise einen Ausflug zum Go-Kart-Fahren oder ins Fußballstadion. Die Teilnahme soll für alle Ebracher Jugendlichen ab 12 Jahren ermöglicht werden, um das Interesse an der Feuerwehr zu wecken.
Die Idee, auch Erwachsene für die Feuerwehr zu werben, kam in der angeregten Diskussion gut an. Dies soll sich an alle richten: sowohl an Neubürger als auch an Einwohner, die erst im Erwachsenenalter den Feuerwehrdienst für sich entdecken. Die Interessierten können beispielweise am Stammtisch, der jeden ersten Donnerstag im Monat stattfindet, die übrigen Feuerwehrfrauen und -männer kennenlernen. Auch ist eine Werbeaktion für die Feuerwehr Ebrach in diesen Jahr geplant unter dem Motto "Ich bin dabei, wo bleibst Du?"
Dank an den Kassier
Zum Abschluss der Versammlung bedankte sich der Vorsitzende mit einem kleinen Geschenk beim langjährigen Kassier Josef Keller, der nunmehr dieses Amt bereits seit 20 Jahren zuverlässig bekleidet. Josef Keller arbeitet dabei im Stillen und erledigt die Kassengeschäfte des Vereins steht pünktlich und ohne Beanstandungen.
red