20 engagierte Kandidaten bewerben sich auf der Liste der CWG für den Gemeinderat Knetzgau, darunter neun Frauen. Sie wurden bei der Versammlung der Christlichen Wählergemeinschaft für die Gemeinderatswahl nominiert.

Die Vorsitzende und Dritte Bürgermeisterin Susanne Haase-Leykam ist darüber besonders stolz. "Unsere Kandidaten sind allesamt engagierte und kompetente Persönlichkeiten. Einige haben bereits hervorragende Projekte in der Gemeinde umgesetzt, wie Hannelore Glass, die auf Listenplatz fünf erstmals für den Gemeinderat kandidiert und als Schulleiterin maßgeblich an der Sanierung der Dreibergschule beteiligt war. Aber auch Neubürger sind darunter wie Audrey Canal, die aus Frankreich stammt und mit ihrer Familie nun in Knetzgau lebt."

Viele Themen wollen die CWGler voranbringen. Reinhard Schneider aus Hainert ist der Klimaschutz wichtig. Er tritt dafür ein, Bebauungspläne auch nach ökologischen Gesichtspunkten abzustimmen.

Viele sind ehrenamtlich aktiv wie der Sprecher des Fördervereins "Schwarzer Adler" in Westheim und Feuerwehrkommandant Hans-Peter Böhm oder der Organist Ralf Hofmann: "Wir wollen die vielen Ehrenamtlichen und die Vereine im Gemeinderat vertreten."

Wichtig ist der CWG auch die Unterstützung für Bürgermeister Stefan Paulus. "Wir unterstützen seine bürgernahe und zukunftsorientierte Art, Politik zu machen. Er hat in der Gemeinde Knetzgau viel vorangebracht. Seine Erfahrung, seine Netzwerke und seine Ideen sind wichtig für unsere Gemeinde", so Fraktionssprecher und Versammlungsleiter Robert Beetz. Stefan Paulus ist bereits für die Kommunalwahl nominiert.

Aber die CWG will auch eigene Themen und Projekte umsetzen und einbringen. So betont sie, dass es wichtig war, die Sparkassenfusion kritisch zu hinterfragen. Für die Zukunft sollen die ärztliche Versorgung und die Pflegesituation verbessert werden. Die beiden Ärzte Konrad Pfister und Jürgen Sückfüll sowie Georghe Popa wollen sich dieses Themas annehmen. "Wir benötigen auch weitere Einrichtungen für Tages- und Kurzzeitpflege", betonen Marlene Hinrichs und Christian Kempf. Und Elfriede Klauer sprach vielen Mitgliedern der CWG aus der Seele, als sie die Belastungen aus dem Straßenverkehr für die Anlieger ansprach. "Hier müssen wir als CWG den Bürgerinnen und Bürgern helfen."

Kerstin Baumgartner freut sich auf die Wahlveranstaltungen: "Die Wahlversammlungen geben mir die Chance, neue Leute kennen- und schätzen zu lernen. " Alle Anwesenden versprachen einen fairen und sachlichen Ton in den Wahlversammlungen. "Persönliche Attacken gegen Mitbewerber wird es von uns nicht geben." red