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Die Chöre in den Sängergruppe Haßberge können ihr Hobby wieder pflegen und proben

Die Chöre in der Sängergruppe Haßberge dürfen wieder singen. Sie freuen sich, dass das gemeinschaftliche Singen nun wieder möglich ist. Aber: "Spannend wird es sein, weil man noch nicht weiß, wie gena...
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Die Chöre in der Sängergruppe Haßberge dürfen wieder singen. Sie freuen sich, dass das gemeinschaftliche Singen nun wieder möglich ist. Aber: "Spannend wird es sein, weil man noch nicht weiß, wie genau dies gelingen wird", un-terstrich der Vorsitzende Werner Geisel (Limbach) bei einer Sitzung des Vorstands der Sängergruppe Haßberge zu der möglichen Wiederaufnahme des Chorbetriebs.

Er erinnerte an die letzten Monate, als Sänger nicht mehr gemeinsam miteinander gesungen haben. Jetzt wisse man aber auch noch nicht, wie es gelingen kann, mit meterweiten Abständen, mit nur kurzen Probeeinheiten und ohne das Ziel eines Auftritts oder Konzerts auf einen anderen Modus umzuschalten. Die Sängergruppe sei sich dennoch sicher, dass alle Aktiven mit Umsicht wieder an ihr Hobby herangehen. "In einer Singgemeinschaft ist die Rücksichtnahme untereinander eine Selbstverständlichkeit und Voraussetzung für eine überzeugende Teamleistung", betonte Werner Geisel. Man habe nun Voraussetzungen, dass das Chorsingen auch in Corona-Zeiten wieder funktionieren kann.

"Über Jahrhunderte ist die Chorkultur fester Bestandteil unserer Musikkultur und wird natürlich auch die Corona-Pandemie überstehen", versicherte er. Seit Juli habe man die Erlaubnis, die Chorproben wieder aufzunehmen. Im Hygienekonzept stehe aber die zentrale Bemerkung, dass die Zusammenkünfte freiwillig sein müssten und keiner ein Risiko eingehen dürfe, das er nicht tragen möchte. So werde sich die Situation von Ort zu Ort anders darstellen. "Viele Chöre werden den ersten Schritt gehen, manche werden vielleicht vorerst weiter auf Proben verzichten", so Geisel. Das Vorstandsteam machte allen Chören Mut, das Miteinander und die Verbundenheit sowie den Chorgesang zu sichern, wie es hieß. gg