Der Sozialverband VdK lässt am Samstag, 28. März, in der bayerischen Landeshauptstadt München seine Muskeln spielen. "Rente für alle" ist die kurz gefasste zentrale Forderung, auf die der VdK bei der Großdemonstration aufmerksam machen will. Wie die Coburger VdK-Kreisvorsitzende Susann Biedefeld in einem Pressegespräch mitteilte, wolle man für das soziale Klima Flagge zeigen. Dazu gehöre der Kampf gegen Altersarmut. Das soziale Klima gerate immer mehr ins Wanken, warnten Susann Biedefeld und Fredi Schmidt, einer ihrer Stellvertreter im Kreisverband.

Der VdK-Kreisverband Coburg kann eine stolze Bilanz vorweisen. Im vergangenen Jahr wurden für Mitglieder Nachzahlungen in Höhe von fast 1,04 Millionen Euro erstitten. Die Coburger VdK-Mitglieder stellten mithilfe des VdK 1765 Anträge, 497 Widersprüche wurden eingelegt. Schwerpunkte lagen im Bereich des Schwerbehindertengesetzes sowie in Angelegenheiten der gesetzlichen Rentenversicherung und der Pflegeversicherung. "Kein anderer Verband in der gesamten Bundesrepublik Deutschland bietet eine derartige und absolut qualifizierte Rechtsberatung in allen Fragen rund um die Sozialversicherung an", machte Biedefeld klar. Neben dem Coburger VdK-Kreisgeschäftsführer Thomas Steinlein seien in der Coburger VdK-Kreisgeschäftsstelle noch vier weitere rechtskundige Mitarbeiter.

Der VdK-Kreisverband Coburg gliedert sich in 22 Ortsverbände. Die Beratungstätigkeit findet nicht nur in Coburg, sondern auch an einigen Standorten im Landkreis statt. Der Sozialverband lädt zum sozialen Miteinander in seinen Ortsverbänden ein. So stehen etwa Ausflüge, Sommerfeste und Weihnachtsfeiern auf dem Programm. Es gibt Informationsstände, so zum Beispiel bei den Gesundheitstagen in Ebersdorf bei Coburg oder in Coburg. Der VdK-Kreisverband bietet mit seinen acht VdK-Pflegebegleitern und den VdK-Lotsen Rat und Tat im Dschungel der Sozialgesetzgebung, Leistungen und Zuständigkeiten. Der VdK lege Wert auf eine gute Zusammenarbeit mit anderen Sozial- und Wohlfahrtsverbänden, sagte Biedefeld und betonte: "Wir suchen auch den engen Kontakt zu den Kommunalpolitikern!" Immerhin stünden viele Bürgermeister in der VdK-Mitgliederliste. Martin Koch