"Auf der Wiese tut sich was, der Bagger gibt jetzt ganz schön Gas!" Mit diesen Worten begann das Gedicht, das Kita-Leiterin Gerlinde Becke im Anschluss an den offiziellen Spatenstich für den Neubau der kommunalen Kindertagesstätte Mäuseparadies" vortrug.

Bürgermeister Gerhard Schneider (CSU) sprach von einem sehr erfreulichen Tag, denn ein jahrelanges Suchen nach einem geeigneten Grundstück vorausgegangen sei. "Ich vertraue darauf, dass uns das Architekturbüro Kestel sicher durch die Bauphase geleiten wird."

Der Neubau erfolgt direkt hinter der Grundschule Himmelkron-Lanzendorf und dem angegliederten Kinderhort durch das Bauunternehmung Feilner aus Helmbrechts.

Gerhard Schneider freute sich vor allem darüber, dass auch einige Kinder dem Spatenstich beiwohnen. Mit ihren kleinen Schaufeln griffen sie dem Gemeindeoberhaupt und der Kita-Leitung mit Gerlinde Becke und Verena Benker kräftig unter die Arme. Nicht unerwähnt Schneider, dass das Projekt einschließlich Tiefbau rund 3,95 Millionen Euro kosten wird. "Das ist eine riesige finanzielle Herausforderung, aber heute überwiegen einfach die Freude und der Dank an alle Beteiligten, dass wir heute so weit sind." Ohne eine staatliche Förderung hätte die Gemeinde das Projekt nicht stemmen können. Insgesamt rechne man mit einem Zuschuss von rund 1,75 Millionen Euro.

Die Freude über den Baubeginn stand auch bei der Gerlinde Becke im Gesicht geschrieben: "Wir haben ganz viele Anmeldungen. Es war nicht ganz einfach, die drei Häuser zu stemmen, in denen die Kinder bisher untergebracht sind. Der Neubau war die einzige richtige Entscheidung, vor allem auch wegen der Nähe zum Kinderhort."

Die Kita-Leiterin wünschte sich zwar, das neue "Mäuseparadies" an Weihnachten bezogen kann, blieb aber realistisch: "Wenn alles ganz gut läuft, dann können wir im Frühjahr nächsten Jahres einziehen." Architektin Gitta Kestel ergänzte, dass man einen früheren Termin nur geschafft hätte, "wenn wir im Februar mit den Arbeiten hätten beginnen können".

Das Richtfest ist auf Ende Juli/Anfang August eingeplant. Nach den offiziellen Worten ließen es sich Gerlinde Becke und ihre Stellvertreterin Verena Benker nicht nehmen, ein Gedicht vorzutragen. Rei.