Treue Blutspender hat der Kreisverband des Bayerischen Roten Kreuzes bei einer Feier im Hotel "Dobrachtal" ausgezeichnet. Der Spitzenreiter war diesmal der Kupferberger Errol Hümmer, der sich schon 200 Mal anzapfen ließ.

Bei dem Ehrenabend wurde auch Kerstin Hoppert vorgestellt, die künftig für den BRK-Wohlfahrtsdienst in der Stadt Kulmbach zuständig ist. BRK-Kreisgeschäftsführer Jürgen Dippold bezeichnete die Blutspende als eine der größten Bürgerbewegungen. "Allein in Bayern werden täglich etwa 2000 Blutkonserven benötigt. Mit einer Spende kann bis zu drei kranken oder verletzten Menschen geholfen werden. Eine Blutspende ist Hilfe, die ankommt und schwerstkranken Patienten eine Überlebenschance gibt." Dippold freute sich, dass die Welle der Solidarität nicht abebbt. "Dieser Zusammenhalt ist lebenswichtig."

Kreisvorsitzender Klaus Peter Söllner betonte auch namens seines Stellvertreters Henry Schramms, dass die Blutspender ein gutes Beispiel geben. Der Landkreis und die Stadt wüssten das auch zu schätzen: "Wir wissen, was wir an Ihnen haben." Söllner dankte aber auch den vielen Helfern und dem bisherigen Chef des Wohlfahrtdienstes, Hermann Hambach, mit seiner Gattin Gisela. Werner Reißaus