Michael Memmel

Na, haben Sie sich schon an die regelmäßige Gabel Humor gewöhnt? Wahrscheinlich schon, sonst würden wir Sie hier als Leser nicht aufgabeln. Seit dem Start unserer täglichen Glosse vor wenigen Wochen haben wir etliche positive Rückmeldungen erhalten. Noch mehr: In Summe gab es das höchste fränkische Lob überhaupt: kein Genörgel. Erreicht hat uns allerdings auch ein Hilferuf. Und jetzt halten Sie sich fest: Der kam vom Gabelmann selbst! Übermittelt hat ihn Gregor Hofmann aus Hallstadt. Der 75-Jährige hat nämlich schon vor geraumer Zeit festgestellt, dass der allseits beliebten Neptun-Statue an der linken Hand, welche den Dreizack - besser: die Gabel - hält, fünf Finger fehlen. Die sind einfach abgebrochen und keiner hat sich darum gekümmert. Hofmann will das nicht hinnehmen: "Ich bin in Bamberg aufgewachsen und da liegt mir der Gabelmann einfach am Herzen." Er informierte sich bei der Denkmalpflege und erfuhr, dass eine Operation, sprich Sanierung, welche die fünf steinernen Gliedmaßen wieder zurückbringt, rund 1500 Euro kosten würde. Die Stadt übernähme dies - vorausgesetzt am Ende des Jahres sind noch entsprechende Finanzmittel übrig. Darauf will sich Hofmann nicht verlassen - nicht im Jahr des 450. Jubiläums der Statue.
Drei Bamberger Firmen rund um den Neptun-Brunnen hat er schon um Spenden gebeten und ist abgeblitzt, jetzt hofft er auf Sie, liebe FT-Leser, dass Ihnen der Gabelmann als Bamberger Wahrzeichen genauso viel bedeutet wie ihm. Sind Sie auch der Meinung, dass einem Meeresgott kein Finger fehlen darf, dann spenden Sie an "Franken helfen Franken", dem Hilfeverein der Mediengruppe Oberfranken (IBAN: DE 62 7705 0000 0302 1945 01, BIC: BYLADEM1 SKB, Sparkasse Bamberg, Stichwort "Gabelmann"). Wir sorgen dafür, dass der Gabelmann von Ihrem Geld ein tolles Geschenk zum 450. Geburtstag erhält.