Bereits seit April dieses Jahres suchen die Mitarbeiter des Sozialkaufhauses Kramlädchen neue Räume in Bad Kissingen. Darüber wurde schon in der Presse informiert, und die Resonanz war überwältigend, wie es in einer Meldung des Caritasverbandes heißt. Einige Räume wurden gemeinsam mit den ehrenamtlichen Mitarbeitern bereits besichtigt, und der ein oder andere Raum wurde auch intensiver geprüft und bewertet.

Keine Warenannahme mehr

Doch mit dem Auszug aus der Röntgenstraße 12 werde das Kramlädchen Bad Kissingen endgültig schließen, heißt es in der Pressemitteilung. Am Mittwoch, 21. Juli, sei zum letzten Mal geöffnet. Deshalb ist auch ab sofort keine Warenannahme mehr möglich.

Die Hintergründe für diese Entscheidung seien vielfältig, heißt es vom Caritasverband. Die Firma Schick habe viele Jahre lang die Räume sehr günstig vermietet. Diese Konditionen seien erwartungsgemäß nicht in Bad Kissingen wiederzubekommen. Bei der Entscheidung hätte ebenfalls die Corona-Pandemie eine Rolle gespielt sowie die steuerrechtlichen Notwendigkeiten bei der Betreibung des Kramlädchens.

Weitere Einkaufsmöglichkeiten

In Bad Kissingen könnten die Menschen jetzt noch im Laden des Roten Kreuzes und des So-Fa weiterhin Unterstützung und günstige Konditionen vorfinden, so die Caritas. Mit seiner Ware will das Team vom Kramlädchen weiterhin auf den Flohmärkten in Bad Kissingen präsent sein. Die Termine stehen auf der Homepage unter www.caritas-kissingen.de und können außerdem unter Tel.: 0971/72 46-900 erfragt werden. Auch der CarLa (Caritas Laden) in Bad Brückenau, in der Ludwigstraße 28, bleibt weiterhin geöffnet. red