Selbst Oberbürgermeister Andreas Starke (SPD) schien am 23. August aus der Übung zu sein: Er benötigte beim Sandkerwa-Bieranstich ungewöhnlich viele Schläge (drei). Kein Wunder: Hat es nach der Absage durch den Bürgerverein Sand doch fast zwei Jahre gedauert, bis das traditionelle Volksfest wieder gefeiert werden konnte. Verein und Stadt teilen sich nun die Verantwortung in der Sandkerwa-Gesellschaft. Erstmals saßen auch Sponsoren mit im Boot. Kritiker fürchteten, dass die Kerwa dadurch kommerzialisiert werden könnte. Doch die Zusammenarbeit scheint zu funktionieren: Das Fest war 2018 ein Besuchermagnet. Und auch künftig wollen die Verantwortlichen die traditionellen Elemente der Sandkerwa weiter stärken. Foto: Barbara Herbst