Der Trebgaster Badesee erweist sich auch im Winter als Besuchermagnet und lockte am Wochenende wieder viele Spaziergänger an. Es war schon fast eine kleine Völkerwanderung, die auf dem eineinhalb Kilometer langen Rundweg unterwegs war.

Die Gemeinde Trebgast nimmt dies zum Anlass, auf die allgemein gültigen Regelungen hinzuweisen, um die Sicherheit auch außerhalb der Badesaison zu gewährleisten. "Wir freuen uns auf jeden Besucher, der zu uns kommt, um hier unsere herrliche Natur zu genießen. Und wir sind ihnen dankbar, wenn sie im Interesse der Allgemeinheit bestimmte Vorschriften einhalten", sagt Bürgermeister Herwig Neumann. Man bitte die Gäste beispielsweise um Verständnis dafür, dass der Zugang zum Seegelände mit Hunden ganzjährig nicht gestattet ist.

Ein besonderer Anziehungspunkt ist der See natürlich, wenn er im Winter zugefroren ist. Zuletzt konnte man 2017 auf einer dicken Eisschicht gefahrlos Schlittschuh laufen und Eishockey spielen.

Aufgrund der aktuell unsicheren Witterung macht sich die Vorsitzende der Wasserwacht-Ortsgruppe Trebgast, Nadine Kolb, derzeit jedoch einige Sorgen. Zwar weise ein Schild am Eingang darauf hin, dass das Betreten der Eisfläche nicht gestattet ist. Dennoch habe sie registrieren müssen, dass sich trotzdem immer wieder Personen, vor allem Kinder, auf die dünne Eisfläche wagen, um die Tragfähigkeit zu testen.

Nadine Kolb weist unmissverständlich darauf hin, dass dabei absolute Lebensgefahr besteht. Das Eis sei schlichtweg noch zu dünn, sagt sie. hd