Dampfach — Auch in diesem Jahr eröffnete der Radfahr- und Motorsportclub "Viktoria 1912" Dampfach sein dreitägiges Kellerfest mit einer Radlermesse auf dem Festplatz. Anschließend stellte Pfarrer Solomon die Fahrradfahrer und Motorradfahrer unter den besonderen Schutz Gottes mit der Bitte, dass er sie auf all ihren Wegen begleiten möge.
"Was gibt es nach der Messe zu essen und zu trinken?" Mit dieser provokativen Frage begann Pfarrer Solomon aus Nigeria die Eucharistiefeier. Denn Essen und Trinken sind vor allem beim gemeinsamen Feiern sehr wichtig. "Auch Jesus, dem nicht Menschliches fremd war, hat gerne mit seinen Jüngern gegessen und getrunken", so der Pfarrer. Aber Jesus habe auch gesagt: "Der Mensch lebt nicht vom Brot allein" und sich selbst als "das Brot des Lebens" bezeichnet. "Wenn wir die Heilige Messe feiern, steht uns sein Heiliger Leib vor Augen, die Heilige Speise für das Leben, die Frucht bringt für das Leben der Welt", so Pfarrer Solomon. "Wenn wir auf unserer Pilgerfahrt durch das Leben unterwegs sind, ob mit dem Auto, dem Fahrrad oder dem Motorrad, sollen wir daran denken, dass Gott uns begleitet." Im "Vater unser der Straße" baten die Gottesdienstbesucher um Ruhe und Gelassenheit, Rücksicht und Freundlichkeit der Straßenverkehrsteilnehmer.

Glückliche Heimkehr

Mit den Worten: "Erlöse uns von dem Bösen, vom Rausch der Geschwindigkeit, von Rücksichtslosigkeit und Sturheit, damit wir Deine Schöpfung nicht aufs Spiel setzen" endete das Gebet. Nach dem Gottesdienst, den der Organist Alexander Vöge aus Hundelshausen am Keyboard begleitet hatte, segnete der Pfarrer alle Fahrräder und Motorräder und wünschte den Fahrern stets eine glückliche Heimkehr. Der Vorsitzende des Radfahr- und Motorsportclubs, Klaus Pfeifer, dankte dem Pfarrer für den schönen Gottesdienst, allen Helfern bei der Messfeier und beim dreitägigen Fest sowie allen Gästen für ihren zahlreichen Besuch. Im Namen des Vereins ehrte er Bernd Riedlmeier, Bernhard Wambach, Manfred Götz und Bruno Hopf für ihre 25-jährige Zugehörigkeit zum Verein und dankte ihnen für ihr besonderes, ehrenamtliches Engagement zum Wohl des Vereins.

Feste für das Volk

Bürgermeister Holger Baunacher betonte, dass für den Radfahr- und Motorclub die Treue seiner Mitglieder wichtig sei. Von gleicher Bedeutung sei aber auch, dass die Bevölkerung die Feste des Vereins besuche.
"Allen Vorstands- und Ausschussmitgliedern und allen, die sich in dem Verein aktiv einbringen, sage ich ein herzliches Vergelt's Gott", erklärte der Bürgermeister und wandte sich direkt an den Vorsitzenden: "Klaus, Du machst mit Deinem Team unsere Gemeinde lebenswert und ich bin unglaublich stolz auf Euch!" Am heutigen Montag klingt das Kellerfest ab 17.30 Uhr aus. ul