Als weitere Corona-Helden zeichnete der Verein der Service-Clubs in Kulmbach zusammen mit Radio Plassenburg die Ortsgruppe des Technischen Hilfswerkes Kulmbach aus, die neben ihren vielen Aufgaben und Rettungsaktionen auch in der Corona-Pandemie wichtige ehrenamtliche Helfer waren und auch noch immer sind.

Wie Jochen Haueißen als Vertreter der fünf Kulmbacher Service-Clubs bei der Übergabe der üblichen T-Shirts mit der Aufschrift "KU-RONA-Held" feststellte, haben sich die Hörer von Radio-Plassenburg bei der Umfrage "Wir suchen die KU-RONA-Helden" für die Männer vom THW Kulmbach ausgesprochen. Neben den T-Shirts konnte Katja Walther von der Kulmbacher Brauerei ein Bierfass übergeben.

Jochen Haueißen verwies auf die eigentliche Aufgabe der Kulmbacher Service-Clubs, die Kulmbacher Ballnacht einmal im Jahr zu organisieren, die aber jetzt mit Corona zweimal abgesagt wurde: "Wir haben uns dann überlegt, was wir machen könnten, und gerade in der Pandemie-Zeit wollten wir den Leuten Danke sagen, die sich in dieser Zeit außergewöhnlich engagieren."

Ortsgruppenleiter Udo Wende freute sich, dass seine THW-Ortsgruppe zu "KU-RONA-Helden" ausgezeichnet wurde: "Unsere Helfer freuen sich bestimmt über diese Anerkennung, mit der wir auch ein wenig mit unserer Tätigkeit ins Rampenlicht gerückt werden." Wende dankte auch für die Geldspende von 100 Euro an die THW-Jugendgruppe. Ortsgruppenleiter Udo Wende verwies darauf, dass seit dem 16. März 2020 in über 3000 Stunden 225 Einsätze in der Ersten-Hilfe-Leistung gefahren wurden. Daneben waren die THW-Männer rund 5000 km unterwegs, um die Corona-Schutzausrüstung zu beschaffen, dabei alles ehrenamtlich: "Das geht natürlich auch an die Substanz der Helfer, die das auch nur nebenbei machen. Da müssen wir auch immer schauen, dass wir unseren Nachwuchs dementsprechend generieren, damit die uns später unterstützen können."

Udo Wende ging kurz auf die einzelnen Einsätze während der Corona-Pandemie ein, wobei auch insbesondere das BRK und das Landratsamt Kulmbach bei der Bewältigung der Krise unterstützt wurden. Helfend war die THW-Ortsgruppe auch in vier Senioreneinrichtungen im Landkreis Kulmbach tätig. Ein Dauerbrenner war die Transport-Logistik in ganz Bayern. Die letzte große Aufgabe war die Mithilfe und die Lieferung der Ausstattung sowie die Elektro-Verkabelung für das Impfzentrum im "Fritz". Und mehr oder weniger nebenbei wurde das Alltagsgeschäft abgewickelt, ob bei Unfällen auf der Autobahn, einem Großbrand in Bayreuth oder bei Flugzeugabsturz in Kulmbach. Rei