Mit diesem Pilotprojekt ist Coburg „eine der wenigen Kommunen bundesweit, die so was macht“ freut sich der 3. Bürgermeister Can Aydin.Gemeint sind...
Mit diesem Pilotprojekt ist Coburg „eine der wenigen Kommunen bundesweit, die so was macht“ freut sich der 3. Bürgermeister Can Aydin.
Gemeint sind sogenannte LoRaWAN-Sensoren. Sie sollen die Parkplatzsuche in Coburg einfacher machen. Jetzt wurde die neue Installation am Behindertenparkplatz Gemüsemarkt vor dem Eingang des „Thai Siam“ vorgestellt.
Und das steckt dahinter: Mit den neu angebrachten Sensoren am Gemüsemarkt kann jetzt online die Verfügbarkeit der Plätze nachverfolgt werden. Wenn also noch etwas frei ist, kann man das auf coburg.de in Echtzeit sehen. Ziel des Ganzen: Der Park-Suchverkehr soll verringert werden, der Verkehrsfluss dadurch reibungsloser ablaufen. Im Rahmen der Digitalisierung sei das „ein Projekt, mit dem wir anfangen und auch weitermachen können“, sagte Aydin und stellte somit einen möglichen Ausbau in Aussicht. Bisher gibt es 55 Installationen von Sensoren auf Parkplätzen im Stadtbereich.
Jeder Sensor kostet rund 200 Euro und kann zehn Jahre lang genutzt werden. Sobald ein Auto auf dem Parkplatz stehen bleibt oder wegfährt, wird auf coburg.de und in der LoRaWAN-App die Verfügbarkeit angezeigt. Alternativ zu den Behindertenparkplätzen könnte das System auch auf Familienparkplätzen verwendet werden. Bisher werden jedoch nur die Behindertenparkplätze als Pilotprojekt auf dem Weg zu einer „Smart-City zum Anfassen“ genutzt, so Andreas Kücker von LoRaWAN Coburg .