Neuensorger Feuerwehr zog ein positives Resümee des Jahres

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Zahlreiche Ehrungen standen bei der Neuensorger Feuerwehr an. Unter anderem wurden Jürgen Friedrich (Vierter v.l.) und Roland Hofmann (Sechster v.l.) zu Ehrenmitgliedern ernannt.
Zahlreiche Ehrungen standen bei der Neuensorger Feuerwehr an. Unter anderem wurden Jürgen Friedrich (Vierter v.l.) und Roland Hofmann (Sechster v.l.) zu Ehrenmitgliedern ernannt.
Alexandra Kemnitzer

„Wir stehen weiterhin auf einem soliden Fundament“, sagte Vorsitzender Leon Güntner bei der Hauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Neuensorg. Von den 83 Mitgliedern seien 40 aktiv. Mit dieser starken und ausgewogenen Mannschaft sei die Ortsfeuerwehr sehr gut aufgestellt.

Wesentlichen Anteil daran tragen Kommandant Alexander Fischer und dessen Stellvertreter Sebastian Engel. Sie verfügen über fachliche Kompetenz, sowohl bei Einsätzen als auch bei Übungen.

Im zurückliegenden Jahr dominierten zahlreiche Feste das Geschehen in der Wehr. Das diesjährige Zeltlager findet vom 17. bis 19. Juli statt.

Im vergangenen Jahr wurden die Aktiven 15-mal alarmiert. Für zwei Großereignisse rückte die Wehr nach Ebersdorf und Michelau aus. Der Kommandant bat, auch weiterhin an Übungen teilzunehmen, um die Einsatzbereitschaft zu erhalten. Zahlreiche Technische Dienste wurden neben den Übungen und Alarmierungen geleistet. „Ich blicke positiv in die Zukunft, da sich im Bereich Ausbildung und Ausrüstung wieder einiges getan hat und sich Aktive für Lehrgänge interessieren beziehungsweise angemeldet haben“, freute er sich. Auch wenn die Wehr gut aufgestellt sei, sei die Einsatzbereitschaft während des Tages nicht immer einfach. Gründe seien unter anderem, dass einige Feuerwehrleute im Schichtbetrieb arbeiteten beziehungsweise auf Montage seien oder ihren Arbeitsplatz nicht ortsnah hätten. Manchmal werde sogar Urlaub genommen, um Termine für die Wehr abzuarbeiten. Eingeführt wurde die Alarmierungs-App.

Tizian Wittmann wurde zum neuen stellvertretenden Vorsitzenden gewählt.

Weil Markus Mönch bei den Wahlen im März nicht mehr als Bürgermeister kandidiert, wurde ihm für die 18-jährige gemeinsame Zeit ein Erinnerungskrug überreicht. Das staatliche Feuerwehrehrenzeichen in Silber ging für 25-jährige Dienstzeit an Tim Graßmuck, Kim Lieke und Rolf Werner.

Seitens der Wehr und der Gemeinde wurde Thomas Höhn mit Präsenten gedankt. Aufgrund der Gesetzesänderung war er offiziell 24 Jahre und zehn Monate aktiv. Unter anderem fungierte Höhn einige Jahre als Vorsitzender. 30 Jahre sind Kommandant Alexander Fischer und Jan Welsch aktiv. Zu Ehrenmitgliedern wurden Roland Hofmann und Jürgen Friedrich ernannt.

Alexandra Kemnitzer