Am frühen Montagabend heulten in Stadtsteinach die Sirenen. Über 20 Aktive der örtlichen Feuerwehr eilten in die Kellerstraße. Ein Christbaum, der die Weihnachtszeit bisher unbeschadet überstanden hatte, war in Flammen aufgegangen.

Nach den ersten Erkenntnissen der Ermittler fing der betagte Christbaum aus bisher unbekannter Ursache Feuer. Die dürren Äste beschleunigten scheinbar den Brandausbruch.

Das im Einfamilienhaus anwesende Ehepaar versuchte noch verzweifelt, gegen den Brand anzukämpfen. Der 67-jährige Mann erlitt dabei eine Rauchvergiftung. Seine 58-jährige Ehefrau zog sich Verbrennungen zu, die eine Verlegung in eine Nürnberger Spezialklinik notwendig machten. Einsatzkräfte des Rettungsdienstes versorgten die beiden und brachten beide Verletzten zur weiteren Behandlung in die Kliniken.

Hund gerettet

Den Hund der Eheleute konnten die Feuerwehrleute unversehrt bergen. Er erhielt nach einem kurzen Aufenthalt bei den Beamten der Polizei Stadtsteinach eine vorübergehende Bleibe bei einer Züchterin im Landkreis.

Die Floriansjünger aus Stadtsteinach hatten den Brand schnell im Griff. Sie sicherten die total verrußte Wohnung. Die Haustür musste im ersten Angriff aufgebrochen werden. Der Schaden beläuft sich nach ersten Schätzungen der Polizei Stadtsteinach auf mindestens 20 000 Euro. Die Beamten der Stadtsteinacher Polizei konnten die Geschädigten bisher noch nicht vernehmen. Aktuell laufen die Ermittlungen zur Brandursache. pol