Kupferberg — Vollbesetzt war die Gaststätte Rita Schott bei der Kupferberger Seniorenweihnacht. Zweiter Bürgermeister Alfred Kolenda bereitete die Gäste in seiner Begrüßung auf einen kurzweiligen Nachmittag mit viel Spaß, Musik, Gesang und Texten vor - und sollte recht behalten.
Pfarrer Pater Alard sprach von einem schönen Brauch, die Senioren der kleinen Bergstadt alljährlich zu einigen adventlichen Stunden einzuladen und zu bewirten.


Trompetensolo

Die Nachwuchsmusiker der Stadtkapelle Kupferberg, Julia Müller, Fabian Ramming, Fiona Binczyk und Olga-Verena Schuck, begeisterten unter Leitung ihres Dirigenten Valerij Efremov mit adventlichen und weihnachtlichen Weisen. Patrick Rosa gefiel mit seinem Trompetensolo "Das Märchen von Moos und Farnkraut".
Nicht fehlen duften gemeinsam gesungene Lieder wie "In stiller Mittnacht" oder "Den Schlitten zieht mein Pferd".
Rosalie Kühl erzählte die Geschichte, wie sich die Magd Ada um das Jesuskind kümmerte. Nachdenklich stimmten die von Reinhard Holhut verlesenen Worte "Der gesprungene Wasserkrug". Mit seiner Ehefrau Irmgard ließ Holhut mit in ein Weihnachtlied eingestreuten Gedanken aufhorchen.


Tränen zum Abschied

Tränen in den Augen hatte Judit Vasady-Kovacs bei ihren Abschiedsworten an die Kupferberger. Sie schließt aus Altersgründen zum Jahresende ihre Apotheke in Ludwigschorgast und zieht wieder in ihr Heimatland Ungarn. Viel Applaus forderten die "Montagssänger" mit ihren Vorträgen "Unter den Kastanien" und "Kupferberg im Frankenwald" - eine Hommage an das Heimatstädchen - sowie dem "Seniorenlied" heraus.
Für Lachsalven sorgte Hanna Rattler, die als Christbaumverkäuferin versuchte, Irmgard Holhut einen Biochristbaum, besser gesagt eine Riesenzwergtanne für 78 Euro anzudrehen.
Gerhard Schott forderte auf: "Schenk' dem Tag ein kleines Lächeln". Froh gelaunt traten alle nach der Brotzeit den Heimweg an. kpw