Alle Jahre wieder rufen Versandhäuser und der Einzelhandel zur kollektiven Weihnachtsvorfreude auf. Kaum dass die Sommerferien vorbei sind, marschieren schon die ersten Schokoladennikoläuse in den Regalen auf. Einer, der diese Weihnachtszeit besonders aufs Korn genommen hat, ist Klaus Karl-Kraus. Mit "Budderblädzli, Bunsch und Bäggli" kann man ihn auf seine unvergleichlich fränkische Art am 12. November live in der Stadthalle in Weismain erleben. Beginn ist um 19.30 Uhr.
Damit kommt auch der östliche Landkreis endlich in den Genuss dieses Nürnberger Urgesteins, der schon im westlichen Landkreis für volle Säle und Lachmuskelkater bei den Besuchern gesorgt hat. Klaus Karl-Kraus ist mit seiner unvergleichlichen Nürnberger Goschen Franken pur. Um sein Ziel, die Bewahrung der fränkischen Mundart, zu erreichen, schrieb er zum Beispiel mehrere fränkische Wörterbücher und spielt auch seine Programme grundsätzlich nur in seinem Dialekt.
Klaus Karl-Kraus, sein optisches Erkennungszeichen ist der rot lackierte Fingernagel des kleinen Fingers, muss man live erlebt haben. Wenn er aus seiner Jugend erzählt, könnte man stundenlang zuhören und sich biegen vor Lachen. In seinen Programmen darf auch die Musik nie fehlen. KKK, wie ihn viele nennen, begleitet sich zu seinen selbst geschrieben Stücken mit der Gitarre. Karten gibt es u. a. bei der Jura-Apotheke und der Tourist-Information in Weismain und Lichtenfels sowie beim Büromarkt Schulze, Burgkunstadt. kag