Auch beim diesjährigen 24-Stunden-Blitzmarathon am 3./4. April will die oberfränkische Polizei zur Erhöhung der Verkehrssicherheit beitragen. Ziel ist es, die Verkehrsunfälle aufgrund überhöhter Geschwindigkeit auf den Landstraßen zu reduzieren. Deshalb werden die Beamten in diesem Zeitraum an den vorab angekündigten Messstellen in ganz Oberfranken verstärkt Geschwindigkeitsüberwachungen durchführen.

Der bayernweite Blitzmarathon findet bereits zum siebten Mal statt. Bei der Aktion im vergangenen Jahr überwachten die Beamten in Oberfranken an 62 Stellen die Einhaltung der vorgeschriebenen Geschwindigkeiten. Dabei durchliefen insgesamt 27 000 Fahrzeuge die Messstellen, wobei 549 Fahrer zu schnell unterwegs waren.

Die umfangreichen Ankündigungen im Vorfeld führten offensichtlich dazu, dass lediglich zwei Prozent der gemessenen Fahrzeuge zu schnell fuhren. Insgesamt betrachtet, wurde damit das engagierte Ziel des Blitzmarathons umfänglich erreicht, denn die Verkehrsteilnehmer sollen sich bewusst mit dem Thema "überhöhte Geschwindigkeit" auseinandersetzen. Diese ist laut Polizei nämlich nach wie vor die Unfallursache Nummer 1. Doch sanken im vergangenen Jahr die Geschwindigkeitsunfälle im oberfränkischen Regierungsbezirk von 2260 im Jahr 2017 auf 1636 Verkehrsunfälle im Jahr 2018 und somit um rund minus 28 Prozent, was durchaus als positiver Effekt der zurückliegenden Blitzmarathons zu betrachten sei.

Der Polizei gehe es also nicht darum, möglichst viele Autofahrer zur Kasse zu bitten, denn alle rund 1900 möglichen bayerischen Messstellen werden für jedermann einsehbar auf der Internetseite www.sichermobil.bayern.de. red