Wir haben mit der Leiterin der Musicalcompany Nürnberg, Claudia Dörr, über die besonderen Herausforderungen der "Magic Musical Moments" für die 18 Sänger gesprochen. Wie haben die Mitglieder Ihrer Company reagiert, als an sie der Wunsch herangetragen wurde, Musical-Klassiker mit einem Blasorchester darzubieten?

Claudia Dörr: Die waren erst mal schockiert. Wir haben bisher mit kleineren Bluesorchstern zusammengearbeitet. Als wir uns aber einige Ausschnitte von Auftritten der Bläserphilharmonie Forchheim im Netz angesehen haben, waren wir überzeugt, dass das klappen könnte.

Worin liegt die besondere Herausforderung?

Wir haben die Begleitung anders im Ohr. Die Bläser kommen mit einer ziemlichen Wucht, da ist es schwierig, in die Intonation zu finden. Aber jeder Sänger bekommt ein eigenes Mikro und wir haben Monitore, dann werden wir uns schon behaupten.

Es ist nicht mehr viel Zeit. Kriegen Sie den Auftritt hin?

Ja sicher. Am Samstag war gemeinsamer Probentag mit den Musikern und dem Einsatz der Technik. In der Lades-Halle findet natürlich auch eine Generalprobe statt. Ich kann nur sagen, meine Leute sind total motiviert.

Gibt es am Musical-Abend Solisten, auf die wir uns freuen können?

Nein, alle Sängerinnen und Sänger sind gleichberechtigt. Jeder bekommt seinen Part. Das halten wir schon seit 20 Jahren so. Das Gespräch führte unser Mitarbeiter Mike Wuttke.