Es ist in der Zwischenzeit fast keine überraschende Meldung mehr: Der TSV Neunkirchen, vor wenigen Jahren noch mit düsteren finanziellen Horizonten, hat sich auf der Erfolgsspur etabliert. Das konnte der Vorsitzende Karl Germeroth bei der Jahresversammlung feststellen.
Der Verein habe nicht nur seine ehemals drückenden Verbindlichkeiten vollständig zurückgeführt, sondern war aus eigenen Mitteln in der Lage, einen erheblichen Reparaturstau am und im Vereinsheim aufzulösen, wie aus dem Versammlungsbericht hervorgeht. Diese Arbeiten hat der Vorsitzende in seinem Jahresbericht mit berechtigtem Stolz aufgelistet: es wurden mit einem Materialeinsatz von etwa 35 000 Euro notwendige Renovierungsarbeiten am Dach, an der Heizung sowie im Sanitärbereich durchgeführt.


Mitglieder packen mit an

Hervorgehoben hat der Vorsitzende, dass eine ganze Anzahl von Vereinsmitgliedern über 1000 Stunden Eigenleistung aufgebracht hätten. Diese Einsatzbereitschaft sieht der Vorsitzende als ein Abbild für die mehr als erfreuliche Zusammenarbeit, die den TSV insgesamt kennzeichne. Dieses Bild prägt den Verein offensichtlich in seiner Außenwirkung, denn Sponsoren und sonstige Geldgeber unterstützen wohl keinen kranken Verein: Die Mittel für die Renovierungsarbeiten haben sich aber wesentlich auch aus großzügigen Spendengeldern rekrutiert, wie der TSV mitteilt.
Bei den Wahlen wurden Karl Germeroth und Meinhard Meinel in ihren Ämtern als Vorsitzende und Elisabeth Schmitt als Geschäftsführerin bestätigt. Ebenso die Beisitzer Birgit Nekovar, Martin Walz und Helmut Weber. Neu als Beisitzer wurden Reinhard Basener und Michael Nützel gewählt.


Leistungen im TSV

In der Mitgliederversammlung standen die sozialen Aufgaben und sportlichen Leistungen der sieben Abteilungen des Vereins im Mittelpunkt. Ein großer Verein wie der TSV lebe von den Leistungen seiner freiwilligen Helfer. Den Einsatz dieser ehrenamtlichen Übungsleiter hat der Vorsitzende deswegen hervorgehoben.
Der TSV sei ein Sportverein und definiere sich folglich durch seine Erfolge im Breiten- und im Leistungssport.
Auch da hatte der Vorsitzende einiges zu vermelden: Nicht nur eine Deutsche Meisterin (Seniorenturnen) und eine Europameisterin (Einradfahren), sondern auch national achtbare Leistungen auf der Laufbahn (Leichtathletik), beachtliche Ergebnisse im Fußball und den bevorstehenden Aufstieg der Volleyball-Herren gab es zu vermelden.
Das Resümee des Abends: Der Verein tut was und im Verein tut sich was. red