Gerold Snater Die evangelische Kirchengemeinde in Königsberg hatte am Montag zu einer adventlichen Orgelandacht in die Königsberger Marienkirche eingeladen. Im Mittelpunkt dieses rund 40-minütigen Gottesdienstes stand das Orgelspiel, das Kirchenmusiker und Dekanatskantor Wolfgang Schneider aus Ebern an der neuen Mühleisenorgel vortrug.

Wolfgang Schneider, der sich von der neuen Orgel in der Marienkirche sehr überzeugt zeigte, demonstrierte mit seinem Vorspiel meisterhaft, was in diesem neuen Instrument steckt. Es gebe in der Region viele gute historische Orgeln, aber eigentlich nur zwei richtige Konzertorgeln. Die eine stehe in Ebern und die andere in der Marienkirche in Königsberg, sagte er über die in diesem Jahr neu installierte "Königin der Instrumente".

An ihr gelang es ihm als Meister seines Faches wie schon seinen Vorgängern bei den sogenannten Moonlight-Konzerten, die Zuhörer in dem großen Gotteshaus mit seiner einmaligen Akustik zu faszinieren. Verschiedene Kompositionen vom Barock bis zur Romantik wurden dabei zu Gehör gebracht.

"Nun komm ..."

Das Leitthema seines Vortrages waren, passend zum nahenden Weihnachtsfest, Werke von Johann Sebastian Bach zum Lied "Nun komm, der Heiden Heiland". Eingerahmt wurde dieses Kernstück von Kompositionen von Felix Mendelssohn Bartholdy und Robert Schumann.