Der Baumwipfelpfad Steigerwald hat sich binnen kürzester Zeit zu einer echten Attraktion entwickelt. Nach nur drei Wochen hat er am Sonntag die Marke von 50 000 Besuchern erreicht. Miriam Langenbucher, Leiterin des Baumwipfelpfads, ist überwältigt von dem Erfolg und sieht in der Pressmitteilung mehrere Gründe für den Erfolg des imposanten Holzbauwerks: "Uns war schon klar, dass ein solch beeindruckendes Bauwerk in dieser wunderschönen Kulturlandschaft Steigerwald viele Menschen anlockt. Dass wir in den ersten drei Wochen aber regelrecht überrannt werden, das freut uns wahnsinnig".
Vergleichbare Bauwerke in diversen Nationalparks in Deutschland hätten deutlich länger gebraucht, um so viele Menschen anzulocken. Das spriche nicht nur für den Baumwipfelpfad an sich, sondern auch für die Kulturlandschaft Steigerwald mit seinen lebendigen Wäldern. "Der Steigerwald ist kein Museum, sondern lebendige Heimat für Menschen, die mit und von der Natur leben. Gerade das macht auch den Reiz der Landschaft mit seinen Wäldern aus", so Langenbucher.
Das spiegele sich auch im Bildungskonzept des Baumwipfelpfads wider. Die Besucher sollen über das pure Erleben von Natur hinaus lernen, wie das Ökosystem Wald funktioniert und was die Forstwirtschaft dafür tut, den Wald nicht nur zu schützen, sondern auch zum Wohle der Allgemeinheit zu nutzen. Auf Informationstafeln, mit Bildungselementen und der Wipfel-App stehen verschiedene Informationskanäle für die Besucher zur Verfügung.
Der Großteil der Gäste kommt aus der Region, so Langenbucher, aber auch viele Touristen hätten die Osterferien für einen Besuch der neuen Attraktion genutzt. Und genau darum gehe es: Der Baumwipfelpfad soll für die Menschen in der näheren Umgebung ein schönes Ausflugsziel sein und dazu beitragen, das Reiseziel Steigerwald überregional bekannter und attraktiver zu machen. red