In der St.-Matthäus-Kirche Erlangen findet am Sonntag, 9. Februar, um 17 Uhr ein Konzert mit Barockmusik jüdischer Komponisten statt. Auf dem Programm stehen Werke von Salomone Rossi, einem frühbarocken Komponisten, dessen großes Vorbild Monteverdi in seinen Sonaten wahrnehmbar ist. Er gilt als Erfinder der Triosonate und hat neben seinen Instrumentalkompositionen unter anderem auch hebräische Psalmen vertont, von denen auch einige in diesem Konzert zur Aufführung kommen. Ebenfalls zu Gehör kommen Werke von Marco Uccellini und den beiden frühklassischen Komponisten Giacomo Cervetto Bassevi und Cristiano Giuseppe Lidarti. Der venezianische Komponist Benedetto Marcello gehörte zwar selbst nicht zur jüdischen Gemeinde, hatte aber so enge Verbindungen zum jüdischen Ghetto, dass auch er in diesem Konzert vertreten sein wird. red