Verunglückter Pkw , besetzt mit vier Personen, am Rhein-Main-Donau-Kanal auf der Strullendorfer Flur gesehen – so lautete die Schadensmeldung, die die Einsatzkräfte der FFW Strullendorf und der Schnelleinsatzgruppe (SEG) der Kreiswasserwacht Bamberg im Strullendorfer Feuerwehrhaus erhielten. Ein nicht ungewöhnliches Übungsszenario, bei der verschiedene Rettungsdienste reibungslos zusammenarbeiten müssen, um ans Ziel zu gelangen. Die Übung fand auf dem Rhein-Main-Donau-Kanal zwischen der Wirtschaftswegbrücke und dem Regattaturm während der Schifffahrtssperre statt.

Ein Schrottauto wurde so an der Böschung des Kanals drapiert, dass er jederzeit abzustürzen drohte. Im Pkw hatte man einen eingeklemmten Fahrer simuliert und eine Puppe, die den Beifahrer darstellen sollte, trieb auf dem Wasser. Als Aufstellungsort für alle Rettungsdienste und für die Übungsleitung diente der Rettungsstützpunkt der Wasserwacht Strullendorf . Die FFW Strullendorf war mit 25 Einsatzkräften und vier Fahrzeugen, die Kreiswasserwacht Bamberg mit 20 Einsatzkräften der SEG Wasserrettung mit vier Fahrzeugen und zwei Schnelleinsatzbooten am Übungsgeschehen beteiligt.

Vom Rettungsstützpunkt aus suchte die FFW Strullendorf in der Dunkelheit das Fahrzeug und die Insassen auf beiden Seiten des Kanals, bis es schließlich auf Höhe der sog. Rentnerruh gefunden wurde. Die Wasserwacht übernahm die Bergung aus dem Wasser und das Absuchen der Uferböschung, vom Wasser aus, nach den weiteren vermissten Personen. Diese wurden aber erst auf der gegenüberliegenden Seite des Kanals gefunden.

Nachdem alle „Personen“ gefunden und versorgt worden waren, wurde die Übung gegen 22.30 Uhr beendet. Im Anschluss daran versorgte man die Einsatzkräfte noch mit einer kleinen Brotzeit im Strullendorfer Feuerwehrhaus. asp