Kritik der Grünen: Zumindest bisher ist unklar, was mit Fördermillionen für Bambergs Innenstadt aus Berlin und München geschehen soll

Die Bamberger Innenstadt hat erhebliche Herausforderungen zu bewältigen: Geschäftsleben nach Corona, Gastronomie angesichts Personalmangels, Handel konfrontiert mit Digitalisierung und Online-Konkurrenz, aber auch Lebensqualität für Bewohnerinnen und Bewohner, sowie Klimatauglichkeit. „Eine ganze Reihe von Fördergeldern konnte die Stadt in der letzten Zeit an Land ziehen, um diese Themen anzugehen“, freut sich der Fraktionsvorsitzende Christian Hader in einer Pressemitteilung. Doch gleichzeitig wundert er sich, dass man nach der jeweiligen Förderzusage kaum mehr etwas gehört hat.

Da gibt es etwa das Förderprogramm „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“ mit Zuschüssen des Bundesinnenministeriums , oder den Sonderfonds „ Innenstädte beleben“ und das Programm „Digitale Einkaufsstädte“, die wiederum Gelder aus München nach Bamberg spülen sollen.

Wo ist der Runde Tisch?

Insbesondere vermissen Hader und Grader laut Mitteilung den bereits im vergangenen Frühjahr beschlossenen „Interfraktionellen Runden Tisch“, der den angestoßenen Prozess begleiten sollte. red