Kürzlich konnte sich die SPD-Stadtratsfraktion im Jugendzentrum Lichtenfels (JUZ) ein aktuelles Bild über die Arbeit und die Einrichtung machen. Zu Beginn berichtete der Leiter Thomas Blößl über die Schwierigkeiten im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie.

Durch die aktuell niedrigen Inzidenzwerte sei das JUZ wieder geöffnet und könne endlich wieder als Anlaufpunkt von den Jugendlichen genutzt werden. Das JUZ diene im offenen Betrieb als Jugendcafé, Veranstaltungsort , organisiert Projekte zur Vernetzung mit z.B. Spielegruppen und Kooperation mit örtlichen Vereinen und als Kooperationspartner der Schulen bei Trainings, gemeinsamen Veranstaltungen und für P-Seminare. Ein besonderes Anliegen von Blößl liegt im Aufbau eines Partizipationszentrums als zentrale Anlaufstelle für Jugendliche und Jugendbeauftragte, Monitoring von Jugendhilfeplanung und eventuell in der Einrichtung eines Jugendparlamentes.

Bei dem Rundgang durch die Räume veranschaulichten Sabrina Hund und Eduard Zifle die Programme und Aktivitäten, die angeboten werden. Das bunte Angebot reicht vom kreativen Basteln in der Werkstatt über die Möglichkeiten zur Musikprobe, -aufnahme bis zur Weiterbearbeitung von Bild und Ton im Tonstudio und der Soundfactory. Grundsätzlich will das JUZ die Jugendlichen zu Aktivitäten animieren und deren eigene Initiativen unterstützen.

Ein weiteres, schon lange auf der Tagesordnung stehendes Thema war die Planung und der Bau der neuen Skateranlage. Die alte Anlage war von den Jugendlichen mit selbstgebauten und immer wieder reparierten Holzhindernissen bestückt worden. Diese waren in die Jahre gekommen und so baufällig, dass sie entfernt werden mussten. Für die Planung der neuen Anlage ist die gleiche Firma betraut, die die Anlage an der Herzog-Otto-Mittelschule ausgeführt hat. Auch hier haben sich die Jugendlichen mit Ihren Ideen und Vorschlagen eingebracht. Die SPD-Stadtratsfraktion nahm den Besuch zum Anlass, eine Spende in Form eines Schecks über 500 Euro zu übergeben. red