Leon Volland setzt auf Risiko und belohnt sich

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Leon Volland auf der Strecke in ReisersbergJürgen Rödel
Leon Volland auf der Strecke in ReisersbergJürgen Rödel

Kurzfristig entschied sich Leon Volland vom MSC Fränkische Schweiz , die deutsche Hard-Enduro-Meisterschaft nach zwei Jahren Pause zu bestreiten, da er sich hauptsächlich auf die Junioren-WM konzentriert. Als Gastfahrer ging der Eckentaler in Reisersberg als letzter Teilnehmer an den Start. Volland reihte sich direkt für die erste Startreihe im Gruppenrennen, dem Qualifikationslauf, ein.

Mit dieser guten Ausgangsposition war das Rennen aber noch lange nicht gewonnen. Deshalb versuchte er viel Energie zu sparen für das Finale, jedoch trotzdem einen guten Startplatz herauszufahren. Volland fand direkt einen guten Flow und merkte, wie sein Speed sich mittlerweile den Topfahrern angepasst hatte. Im Finale warteten viele neue anspruchsvolle Steinfelder auf die Fahrer. Das Top-Fahrerfeld fuhr anfangs sehr gestaffelt hintereinander für ein bis zwei Runden, bis es zu ersten Überrundungen kam. Hier musste man technischere Linien an den Schlüsselstellen wählen und konnte mit etwas Risiko viele Plätze gut machen. Genau das setzte Volland perfekt um. Der MSC-Fahrer belegte Platz 1 bei den Junioren und Platz 4 in der Gesamtwertung. Teilweise lag er auf dem dritten Rang und gab diesen erst nach zähem Ringen kurz vor dem Ziel ab. So kann es weitergehen, denn das nächste Rennen ist die Red Bull Romaniacs, die härteste Hard-Enduro-Rallye der Welt, bei der Volland das erste Mal in der Goldklasse an den Start gehen wird.  red