In der Nacht ist die Feuerwehr zu einem Einsatz in eine brennende Lagerhalle ausgerückt.
In der Nacht auf Mittwoch wurde die Feuerwehr Lichtenfels gegen 0.42 Uhr zu einem Brand im Lichtenfelser Ortsteil Trieb an der B173 gerufen. Die Lagerhalle eines Bestattungsunternehmens, in der sich überwiegend Holzsärge und Inlays befanden, stand beim Eintreffen der Feuerwehr bereits lichterloh in Flammen.
Feuerwehrleute verletzt
Rund 260 Feuerwehrleute kämpften gegen das Flammeninferno und der Verkehr war teils massiv beeinträchtigt. Das Gebäude wurde teilweise mit schwerem Gerät abgetragen, um Glutnester zu erreichen. Vier Feuerwehrleute wurden leicht verletzt, einer davon abtransportiert: drei erlitten Kreislaufprobleme, einer leichte Verbrennungen. Anwohner wurden aufgrund der Rauchentwicklung gewarnt und waren teils Zeugen des dramatischen Einsatzes.
Unter dem Bericht der Feuerwehr Lichtenfels in den sozialen Medien teilen Nutzer ihre Erlebnisse und Empfindungen. „Richtig krass, ich wohne direkt nebenan. Das war echt beängstigend für mich und die Kinder“, schreibt eine Frau merklich geschockt.
„Wir können gut nachvollziehen, dass ein solcher Großbrand - insbesondere in unmittelbarer Nachbarschaft - sehr belastend und beängstigend ist, gerade auch mit Kindern", antwortet die Feuerwehr. „Umso wichtiger ist es, dass das Feuer auf die Lagerhalle begrenzt werden konnte. Wir wünschen euch, dass ihr das Erlebte gut verarbeiten könnt.“
Auch ein Mitarbeiter der Lagerhalle meldet sich zu Wort: „Ich arbeite da und bin zutiefst erschüttert und in Trauer. Ein tolles Unternehmen, das dies absolut nicht verdient hat. Danke an alle für euren Einsatz. Ich habe großen Respekt vor den Männern und Frauen, die alles dafür geben, um uns zu helfen.“
Auch hier reagiert die Feuerwehr: „Vielen Dank für deine berührenden Worte. Es tut uns sehr leid, was du und alle Beschäftigten durch diesen Brand erleben müsst.“ Das Team wünscht viel Kraft und hofft, dass der Weg zurück schnell gelingt.
Viele andere zeigen sich betroffen und danken den Einsatzkräften, die den Brand nach etwa eineinhalb Stunden unter Kontrolle bringen konnten. „So furchtbar. Gut, dass es noch Freiwillige gibt, die bei der Feuerwehr sind!“, ist etwa zu lesen.