Erster Bürgermeister Sascha Günther bei der jüngsten Gemeinderatssitzung einen Ausblick auf das Jahr 2022: Es müsse eine Nachnutzung für den alten Kindergarten gefunden werden. Die Sanierung des Hochbehälters, der Bau des Radweges (nach sechs Jahren Planung!), die Eröffnung des Naturlehrpfades und die Sanierung der Felsenkeller unter der Kirche sowie die Umsetzung von Hochwasserschutzmaßnahmen stünden im Vordergrund. Günther: „Das sind viele Aufgaben, packen wir sie an!“ Dabei bedankte sich der Bürgermeister für die gute Zusammenarbeit im Gemeinderat . „Es ist nicht immer leicht, Entscheidungen zu treffen, die für jeden Bürger zufriedenstellend sind“, resümierte das Gemeindeoberhaupt, „jedoch geschehen diese zum Wohl der Bürger“, weshalb allen daran Beteiligten Dank ausgesprochen wurde. Dieser Anerkennung schloss sich auch der Zweite Bürgermeister Thomas Motschenbacher ( CSU ) an und dankte Sascha Günther für seinen Einsatz und seine Arbeit für die Gemeinde.

Der Bürgermeister hatte zuvor das Corona-Jahr 2021 Revue passieren. Die Einrichtung und der Betrieb des Corona-Testzentrums hatten zahlreichen Ehrenamtlichen viel Zeit abverlangt, weshalb er sich bei den Helfern herzlich bedankte.

Auch Gerach war von einem Juli-Hochwasser nicht verschont geblieben. In diesem Fall sagte Günther allen beteiligten Feuerwehren (30 Einsatzstellen!) des Umkreises Dank für die Hilfe. Die neue Beamer-Leinwand-Ausrüstung wurde durch das Budget der Baunach-Allianz ermöglicht.

Der Umzug des Kindergartens wäre ohne die Hilfe der Eltern so nicht möglich gewesen, so Günther weiter. Die Pflasterarbeiten der Feuerwehr seien aufgrund des großen Anteils an Eigenleistung abgeschlossen. Zum Neubürgerfest waren 22 Personen mit großem Interesse gekommen. Die Umänderung des Mischgebiets in Wohnfläche habe die Ausweisung von weiteren Bauplätzen ermöglicht, die bereits vergeben sind. Im Kirchenumgriff bestünde die Möglichkeit die Treppe in das Dorferneuerungsprogramm aufzunehmen.

Waldtag für den Kindergarten

Von den Kindergarten-Mitarbeiterinnen sei die Bitte gekommen, man wolle zukünftig einmal in der Woche einen Waldtag abhalten, berichtete Bürgermeister Günther. Dazu benötige man eine Fläche im Gemeindegebiet, wo dies umgesetzt werden könne. Hierzu soll zunächst ein Gespräch mit der Forstrevier-Leitung gesucht werden. Man brauche ein „Hüttla“, Unterstellmöglichkeiten für die Kinder und das Spielzeug.

Gemeinderätin Michaela Batz ( CSU ) erinnerte daran, dass bei Waldkindergärten der Bedarf an Betreuern höher sei. Dieser und die erforderliche Qualifikation des Personals sollten vorher abgeklärt werden, ergänzte Gemeinderat Rolf Baier (UWG). Dritter Bürgermeister Tobias Ebert ( SPD ) fragte nach, ob man denn nicht den Naturlehrpfad einbinden und den Pavillon mitnutzen könne. Worauf der Erste Bürgermeister bestätigte, dass der Waldlehrpfad Gemeindewald sei und daher in die nähere Wahl einbezogen werden sollte.