Eigentlich wollte die Feuerwehr Nassach am Sonntag ihr 150-jähriges Bestehen feiern. Überschattet wurden die Feierlichkeiten jedoch von einem Wohnhausbrand in der Nacht zum Sonntag. In dem rund 230 Einwohner zählenden Aidhäuser Ortsteil waren die Einsatzkräfte bis in die frühen Morgenstunden gefordert.
Dennoch ließen sie es sich nicht nehmen, das Jubiläumsprogramm wie geplant durchzuführen. Den offiziellen Auftakt bildete ein Gottesdienst und der Bieranstich mit Bürgermeister Thomas Wagenhäuser, dem stellvertretenden Landrat Alexander Bergmann, Landtagsabgeordnetem Steffen Vogel sowie dem früheren Bürgermeister Dieter Möhrig.
In ihren Grußworten würdigten sie das große ehrenamtliche Engagement der Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner, die sich an 365 Tagen im Jahr für die Sicherheit der Bevölkerung einsetzen. Gerade der nächtliche Brandeinsatz habe einmal mehr gezeigt, wie unverzichtbar die Feuerwehr für den ländlichen Raum sei.
Im Anschluss stand eine Schauübung zur Technischen Hilfeleistung auf dem Programm. Gezeigt wurde die schonende Rettung einer eingeklemmten Person aus einem Unfallfahrzeug.
Und noch ein Alarm
Eigentlich hätten die Feuerwehren Aidhausen und Hofheim die Übung übernehmen sollen. Doch ausgerechnet zur gleichen Zeit wurden beide Wehren zu einem Dachstuhlbrand im Riedbacher Ortsteil Humprechtshausen alarmiert und konnten deshalb nicht nach Nassach kommen. Kurzfristig sprang die Feuerwehr Stadtlauringen aus dem benachbarten Landkreis Schweinfurt ein und demonstrierte den Zuschauern die technische Rettung.