Der Bischberger SPD-Ortsverein hat seine Führung im Rahmen der Jahreshauptversammlung erweitert und den Kandidaten für den Bischberger Bundestagswahlkreis zu einem Kurzvortrag begrüßt: Diplom-Politologe Simon Moritz aus Kulmbach strebt als Direktkandidat das Bundestagsmandat an und legte seine politischen Zielsetzungen dar.

Neben einigen neuen jungen Mitgliedern, die der Ortsverein gewinnen konnte, präsentierte SPD-Ortsvereinsvorsitzender Theo Schnörer auch einen weiteren „Hauptgewinn“: Die Sparkassenfachwirtin und „Vereinsfachfrau“ Elke Bärmann verstärkt und bereichert seit über einem Jahr die SPD-Gemeinderatsfraktion.

Gleichzeitig berichtete Schnörer in seiner Eigenschaft als Gemeinderat auch über ausgewählte Vorhaben der eigenen Fraktion. So wurde ein Antrag über die Eröffnung des ISEK-Prozesses zurückgezogen, weil ein – wenig sachkundiger – Referent kaum positive Worte für dieses wertvolle Programm fand. ISEK ist ein eingehender Meinungsbildungsprozess (unter Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern ) mit dem Ziel der innerörtlichen Entwicklung. Das Gremium befand, dass zunächst ausschließlich der Flächennutzungsplan überarbeitet werden soll. Nach Meinung der SPD sind beide Vorhaben überaus sinnvolle Maßnahmen, doch fehlte leider eine breite Unterstützung für ISEK, für das es hohe Zuschüsse hätte geben können.

Die nachfolgenden Wahlen brachten erfreuliche Ergebnisse: Simon Raab und Elke Bärmann ergänzen den Vorstand, der somit jünger und weiblicher geworden ist. Wiedergewählt wurde Theo Schnörer als Ortsvereinsvorsitzender. Gleichrangig als stellvertretende SPD-Vorsitzende fungieren Simon Raab, Gemeinderat Alois Pfohlmann sowie der VdK-Ortsverbandsvorsitzende Johannes Rahmer. Die Kassengeschäfte führt weiterhin Andrea Göller, während Elke Bärmann die Schriftführung neu übernimmt. Auch Delegierte wurden anschließend gewählt. Die Versammlung bestätigte des Weiteren Friedrich Ziegler und Johannes Hoh in ihrer Funktion als Revisoren der örtlichen Kassenführung.

Simon Moritz erläuterte mit anschaulichen Beispielen eine Auswahl seiner Zielsetzungen. So verdeutlichte er, dass die Digitalisierung eben nicht nur ein nettes Geschenk für Computerfreunde sei, sondern ein gewichtiger Standortfaktor für eine Gemeinde und eine extrem wichtige Voraussetzung für viele Gewerbebetriebe. Als äußerst belastend für die ganz junge Generation bezeichnete er den aktuellen Wohnungsmarkt , ja die generelle Immobiliensituation. Viele junge Familien mit Kindern könnten sich innerstädtische Mieten kaum mehr leisten oder erhielten gar keine Chance auf angemessen große Wohnungen , so dass sie gezwungen seien, aufs Umland auszuweichen. „Aber dort gibt es leider kaum Grundstücke , die veräußert werden.“ red