Beim Sommerfest des Gesangvereins Cäcilia Zapfendorf standen Ehrungen auf dem Programm.

Wolfgang Reh ist seit 50 Jahren Chorleiter . Er sollte bereits im September gewürdigt werden, doch machte Corona alle Planungen zunichte. Ein Jahr später wagte die Vorstandschaft einen erneuten Versuch, und der gelang. Neben Reh wurden drei Sängerinnen für ihren ehrenamtlichen gesanglichen Einsatz geehrt: Bärbel Dachwald, Ulla Koch und Helga Schütz.

Bärbel Dachwald war vor 50 Jahren zusammen mit ihrem Mann Josef eines der Gründungsmitglieder beim Gesangverein Lichteneiche. Sie orientierte sich weiterhin an guten Chören und stieß auf den Zapfendorfer Gesangverein . Das Ehepaar entschloss sich, dorthin zu ziehen, um unter den Fittichen von Wolfgang Reh zu singen.

Ulla Koch, seit gefühlt ewiger Zeit mit dem wichtigen Amt des Notenwarts betraut, kam mit ihrer Schwester Helga vor 60 Jahren zur Cäcilia. Besonders brillierte Koch bei internen Feiern mit ihren Gedichten, in denen sie lustige Erfahrungen, Eindrücke und mancherlei Unstimmigkeiten während der Singstunden in poetischer Form zum Besten gab.

Ihre Schwester Helga Schütz, von 1986 bis 2016 Zweite Vorsitzende des Vereins und jahrzehntelang feste Größe im Sopran, überraschte in den letzten Jahren bei Auftritten damit, dass sie alles auswendig sang.

Höhepunkt des Abends war die Würdigung des Chorleiters Wolfgang Reh für 50 Jahre Wirken. Reh hatte als 17-jähriger Gymnasiast den Chor im September 1970 mit seinen „gestandenen Mannsbildern und skeptischen Frauen “, wie es hieß, übernommen.

Kein anderer Chorleiter hatte so lange den Verein geleitet und keiner hatte so große Erfolge erzielt. Motiviert und durch seinen Beruf als Musiklehrer am musischen Gymnasium in Bamberg geprägt, hatte er einen gewissen Anspruch an sich und die Sänger , wenn es darum ging, ein neues Konzert auszurichten.

Zelterplakette

 

Erfolgreiche Wertungssingen konnten absolviert werden und letztlich wurde dem Chor im Jahr 2003 die Zelterplakette verliehen. Das ist eine besondere Auszeichnung für Chöre .

Vorsitzende Maria Würker hob Rehs Energie, Ausdauer, Geduld, Beharrlichkeit und Zuversicht hervor. Sie überreichte Geschenke und äußerte die Hoffnung, dass die Reise mit ihm noch lange weitergehen möge. red