Rückenschmerzen gehören zu den häufigsten Beschwerden im Alltag. Sie entstehen nicht nur nach „falschem Heben“, sondern entwickeln sich oft schleichend: Bewegungsmangel, langes Sitzen und einseitige Belastungen können dazu führen, dass stützende Strukturen rund um die Wirbelsäule an Stabilität verlieren.
Auch Stress und dauerhaft angespannte Muskulatur können Schmerzen verstärken. Moderne Trainings- und Therapieansätze setzen deshalb nicht nur an den Symptomen an, sondern sollen die Belastbarkeit der Wirbelsäule langfristig verbessern, heißt es in einer Pressemitteilung der KissSalis Betriebsgesellschaft mbH. Bei wiederkehrenden oder chronischen Rückenschmerzen spielt häufig die tiefliegende, stabilisierende Rückenmuskulatur eine Rolle. Wenn diese Muskulatur zu wenig Kraft und Ausdauer hat, kann die segmentale Stabilität der Wirbelsäule abnehmen. Klassische Maßnahmen wie Physiotherapie, Krafttraining, Wärme oder Massagen können sinnvoll sein, erreichen aber nicht immer gezielt die tieferen Muskelgruppen.
Wichtig ist: „Schonung“ hilft meist nur kurzfristig – sinnvoller ist dosierte Bewegung. Ein Therapieprinzip, das hier ansetzt, ist die Powerspine Trainingstherapie nach Dr. Alfen. Sie arbeitet mit speziellen Geräten für Hals- und Lendenwirbelsäule.
Durch Fixierung und schwerkraftreduzierte Ausgangspositionen sollen kleine, tiefliegende Rückenstreckmuskeln gezielt aktiviert werden. Ziel ist es, die Wirbelsäule stabiler zu machen und damit Schmerzen zu reduzieren – idealerweise nachhaltig.
Als mögliche Einsatzbereiche werden neben unspezifischen Rückenschmerzen auch Beschwerden genannt, die im Zusammenhang stehen können mit Bandscheibenvorfällen oder Spinalkanalstenosen. In der Praxis zeigt sich, dass selbst Befunde, die zunächst „nach Operation aussehen“, nicht automatisch eine OP bedeuten müssen: Häufig lässt sich mit einem konsequenten, gezielten Aufbau der stabilisierenden Muskulatur eine deutliche Beschwerdebesserung erreichen – in manchen Fällen kann dadurch eine Operation vermieden oder zumindest hinausgezögert werden, so die Mitteilung.
Entscheidend sei immer die individuelle Diagnose und ärztliche Einschätzung. Bei diesen Warnzeichen sollte man nicht abwarten: zunehmende Taubheit, Kraftverlust, ausstrahlende Schmerzen, Fieber, Beschwerden nach Unfall oder anhaltende Schmerzen über mehrere Wochen sind Gründe für eine zeitnahe medizinische Abklärung.
Angebot in Bad Kissingen
Im KissSalis Rückenzentrum wird die Powerspine Trainingstherapie nach Dr. Alfen angeboten. Wer sich informieren möchte, kann ein kostenloses Infoseminar besuchen, das monatlich stattfindet. Dort geht es darum, wodurch sich die Powerspine-Geräte von anderen Trainingsgeräten unterscheiden, wie der Ablauf einer Therapie im Rückenzentrum aussieht, welche Kosten entstehen und ob eine Bezuschussung durch die Krankenkasse möglich ist. Informationen und Termine: kisssalis.de/rueckenzentrum