Ein Kinderspielplatz war in den eingereichten Unterlagen zunächst nicht berücksichtigt. Die Zustimmung zum Bauvorhaben gilt daher nur unter der Bedingung, dass ein Spielplatz nach den gemeindlichen Vorgaben errichtet wird. Sollte dies nachweislich wegen der örtlichen oder planerischen Gegebenheiten nicht möglich sein, soll die Bürgermeisterin eine Ablösung vereinbaren.
Ebenfalls einstimmig billigte der Gemeinderat eine Änderung des bereits genehmigten Vorhabens an der Burgstraße in Haard. Die Bauherren wollen das geplante Mehrfamilienhaus erweitern. Statt der ursprünglich vorgesehenen fünf Wohnungen und zwei Einheiten mit Pflegeangebot sollen sieben Wohnungen und drei Pflegeeinheiten entstehen. Nach Einschätzung der Verwaltung fügt sich das Vorhaben weiterhin in die vorhandene Bebauung ein. Die Erschließung ist gesichert.
Zehn Einheiten
Für die insgesamt zehn Einheiten werden 14 Stellplätze benötigt. Zehn sollen auf dem Baugrundstück entstehen, vier weitere auf dem Nachbargrundstück an der Burgstraße. In der Baubeschreibung ist ein Kinderspielplatz vorgesehen.
Für den Hortneubau rechnet die Gemeinde 2026 mit Ausgaben von rund 3,74 Millionen Euro. Davon sollen 1,7 Millionen Euro über das Förderprogramm „Investkredit Kommunal Bayern“ der Bayerischen Landesbodenkreditanstalt (BayernLabo) finanziert werden. Der Gemeinderat stimmte der Kreditaufnahme einstimmig zu.
Auch für den Neubau der Schlossberg-Grundschule mit Freizeitsportanlage wurde ein weiterer Kredit über 2,5 Millionen Euro bei der BayernLabo beschlossen. Für das Vorhaben sind 2026 Gesamtausgaben in Höhe von rund 6,18 Millionen Euro eingeplant. Ein erster Kredit über zwei Millionen Euro war bereits am 3. September abgerufen worden. Für beide Bauvorhaben gelten dieselben Kreditkonditionen: 30 Jahre Laufzeit, ein tilgungsfreies Jahr, zehn Jahre Zinsbindung und vierteljährliche Zahlungen. Der Zinssatz wird beim Abruf festgeschrieben.
Für den Schulneubau ist neben dem bereits abgerufenen und dem nun beschlossenen Kredit auch 2027 eine Aufnahme von 600.000 Euro vorgesehen. Für den Hort sind 2026 weitere 1,7 Millionen Euro und 2027 noch 360.000 Euro eingeplant. Die Bürgermeisterin darf die erforderlichen Verträge mit der BayernLabo abschließen und die Kredite zum passenden Zeitpunkt abrufen.
Zum 1. Oktober wurde Benedikt Kleinhenz als Kassenverwalter der Gemeinde eingestellt.
Unternehmensbeauftragter Frank Wilm stellte dem Gremium sein Konzept vor. Der erste Unternehmerstammtisch ist für den 19. November geplant. Beginn ist um 19 Uhr. red