Immer mehr Touristen kommen in die Rhön

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Die Rhön ist zu jeder Jahreszeit ein attraktives Ziel.
Die Rhön ist zu jeder Jahreszeit ein attraktives Ziel.
Jürgen Hüfner

Die Rhön GmbH erhebt mit den Rhöner Touristikern, den Gemeinden und Landkreisen eine, die Rhön umspannende, Statistik über die Besucherzahlen.

Die Rhön GmbH erhebt mit den Rhöner Touristikern, den Gemeinden und Landkreisen eine, die Rhön umspannende, Statistik über die Besucherzahlen, Auslastungen der Übernachtungsbetriebe und die allgemeine Stimmungslage der Branche. Die Auswertungen dienen der Analyse und der strategischen Orientierung.

Im Juni fast wie 2019

Die Anzahl der Übernachtungen stieg in den ersten beiden Quartalen insgesamt merklich an und erreichte im Juni annähernd die Auslastung aus 2019, heißt es in einer Pressemitteilung der Rhön GmbH . Die Übernachtungszahlen im dritten Quartal lagen hingegen knapp unter den Vorjahreszahlen, heißt es weiter. Mit dem Aufschwung des ersten Halbjahres lägen die Übernachtungszahlen im Gesamtdurchschnitt bei einem Plus von 18 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Im Vergleich zu 2018/2019 habe die Übernachtungsdauer der Gäste um etwa 37 Prozent zugenommen. Vor der Pandemie hätten Gäste im Durchschnitt 4,2 Nächte in der Rhön verbracht. Das erste Halbjahr 2022 zeige eine durchschnittliche Übernachtungsdauer von 5,8 Nächten auf.

Dachmarke mit 372 Mitgliedern

Allen aktuellen Unwägbarkeiten zum Trotz und dank des unermüdlichen Einsatzes der Rhöner Akteure zeigten die Umsatzzahlen der Tourismusbetriebe einen positiven Trend, der mit den steigenden Besucherzahlen entsprechend korreliere und im dritten Quartal auch merklich über den Vorjahreszahlen liege, so die Rhön GmbH in ihrer Pressemitteilung. Der Blick auf die in der Dachmarke Rhön organisierten Betriebe zeige ebenfalls weiter einen steigenden Trend. Zu den hier vernetzten Rhöner Akteuren seien 2021 insgesamt 50 neue Mitglieder hinzugekommen.

Damit sei die Zahl auf 372 gestiegen. Mit ihrem Beitritt und mit der Markennutzung des Qualitätssiegels Rhön unterstützen die Mitglieder nicht nur den Erhalt der Kulturlandschaft im Unesco-Biosphärenreservat Rhön, sondern leisteten einen Beitrag für die Stärkung und den Ausbau der regionalen Wertschöpfungsketten in der Region, so die Pressemitteilung.

Auch wenn im dritten Quartal die Anzahl der geöffneten Gastgeber-Betriebe minimal nachgelassen habe, trotzten sie nach wie vor dem deutschlandweiten Trend der Schließungen. Dennoch sei die Lage für alle Unternehmen schwierig und bedürfe dringend weiterer Unterstützung von allen Seiten.

Auch wenn die aktuelle Energieversorgungslage nun eine zusätzliche Herausforderung darstelle, blicke die Rhön GmbH und die touristische Branche zuversichtlich in die Zukunft. red