Das Ayla Trio von der Hochschule für Musik Würzburg in der Besetzung Johanna Melchiori ( Violine ), Friederike Schubert ( Violoncello ) und Ulrike Krämer (Klavier) hat es sich zur Aufgabe gemacht, neben dem Standardrepertoire für Klaviertrio auch hörenswerte Werke von Komponistinnen auf die Konzertbühne zu bringen.

Deshalb besteht das Programm des nächsten Hochschulpodiums am Samstag, 28. Januar, 19 Uhr, im Kuppelsaal des Dorint Resort & Spa Bad Brückenau ausschließlich aus wenig bekannten Klaviertrios , die von drei Frauen komponiert wurden: Clara Schumann , Lili Boulanger und Fanny Hensel, heißt es in einer Pressemitteilung des Veranstalters.

„Meinten Sie Komponist?“ Diese Frage stellte Google noch 2018, wenn man zum ersten Mal als Suchbegriff „Komponistin“ eingab. Nun ist die Suchmaschine von Google nicht das Maß aller Dinge, aber durchaus ein Spiegel unserer Wahrnehmung. Und was die klassische Musik anbelangt, stehen hier eigentlich nur berühmte Männer im Fokus: Beethoven , Mozart und Bach sind Namen, die jeder kennt. Bei Komponistinnen sieht die Sache anders aus. Einzig Clara Schumann ist vielleicht manchen ein Begriff, weil 2019 ihr 200. Geburtstag begangen wurde und sicher auch, weil sie in der „alten“ Bundesrepublik auf dem 100-DM-Schein abgebildet war. Aber ist ihre Musik bekannt?

Die jungen Künstlerinnen des Ayla Trios kennen sich bereits seit ihrer Schulzeit am Landesmusikgymnasium Montabaur und ihrer gemeinsamen Zeit im Landesjugendorchester Rheinland-Pfalz.

Sie studieren an den Musikhochschulen in Mainz und Würzburg. Erst im Frühjahr 2021 verwirklichten sie ihren lang gehegten Traum und spielten als Klaviertrio fest zusammen.

Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten. red