Rund 30 Gäste aus Tansania und Brasilien hat Bischof Dr. Franz Jung im Würzburger Bischofshaus empfangen. Sie werden am 104. Deutschen Katholikentag in Würzburg teilnehmen und zuvor ein umfangreiches Rahmenprogramm absolvieren.
Die Gruppen stammen aus den Würzburger Partnerbistümern Mbinga (Tansania) und Óbidos (Brasilien) sowie dem Bistum Njombe (Tansania), mit dem die Katholische junge Gemeinde (KjG) im Bistum Würzburg eine Partnerschaft pflegt. Bischof Jung erklärte, er freue sich sehr, dass Gäste aus Afrika und Südamerika am Katholikentag teilnehmen. Er wünschte allen einen angenehmen und anregenden Aufenthalt.
Zum Dank für die herzliche Begrüßung sangen die Gruppen jeweils ein geistliches Lied aus ihrer Heimat: Die Frauen und Männer aus Tansania ließen ein Loblied auf die Auferstehung erklingen, die Gäste vom Amazonas besangen die Verkündigung der Frohen Botschaft.
Bischof John C. Ndimbo, Bischof von Mbinga, dankte im Namen beider Landesgruppen für den herzlichen Empfang. Er freue sich auf den Katholikentag. Eine ähnliche Veranstaltung gebe es in Tansania nicht. Bischof Jung aß nach der Begegnung noch mit den Gästen im Priesterseminar zu Mittag.
Besuch in Hammelburg
Bis zum Katholikentag stehen verschiedene Aktivitäten auf dem Programm der Delegationen. Unter anderem gestalten die Gäste aus Brasilien eine Firmung in der Aschaffenburger Stiftskirche mit und besuchen die Pfarrei Hammelburg, die eine Partnerschaft mit dem Ort Juruti Velho unterhält. Die Gäste aus Tansania sind in verschiedenen Pfarreien zu Besuch und besichtigen das Müllheizkraftwerk in Würzburg. pow