Im Rahmen einer VdK-Veranstaltung haben sich die Vertreterinnen der Ortsverbände aus den Landkreisen Bad Kissingen und Rhön-Grabfeld intensiv mit den Themen Hospiz und Palliativ auseinandergesetzt. Eingeladen hatten die Vertreterinnen der Frauen vom Kreisverband, Lorette Weiß ( Bad Kissingen ) und Therese Englert (Rhön-Grabfeld). Weiß, die durch die Veranstaltung im voll besetzten Saal führte, begrüßte alle Anwesenden, so die Pressemitteilung.
VdK- Bezirksgeschäftsführer Carsten Vetter sprach die Grußworte und berichtete über das Neueste aus dem VdK Bayern.
Erste Referentin der Veranstaltung war Dr. Gabriele Obitz, leitende Oberärztin der neuen Palliativ-Station am Helios St. Elisabeth Krankenhaus Bad Kissingen . Sie erläuterte ausführlich die vorhandenen Versorgungsstrukturen. Mit der neuen stationären Palliativstation reagiert das Unternehmen Helios auf den „verwaisten“ Bedarf in dieser Region. Vorerst verfügt die Station über sechs Betten für Patientinnen und Patienten mit schweren, nicht heilbaren Erkrankungen. Diese Palliativ-Station soll aber langfristig erweitert werden.
Wichtig für die Aufnahme ist jedoch die vorherige Einweisung des Hausarztes in die Palliativ-Station im Helios Krankenhaus. Diese Patientinnen und Patienten werden auf allen Stationen mitbetreut und auf der Palliativ-Station dann von Ärzten und Pflegepersonal mit Zusatzausbildung betreut.
In Zusammenarbeit mit der SAPV (Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung) ist auch eine ambulante Versorgung für schwerstkranke Menschen möglich. Laut Obitz ist es wichtig, Lebensqualität zu erhalten und Schmerzen zu lindern.
Weitere Referentinnen waren die beiden Koordinatorinnen Alexandra Seufert und Michaela Kaiser vom Hospizverein Bad Kissingen . Sie gaben einen umfassenden Überblick über ihre tägliche Arbeit.
Alle Hospizhelferinnen und Hospizhelfer arbeiten ehrenamtlich und sind geschult. Sie werden sorgfältig auf diese Tätigkeit vorbereitet und bilden sich regelmäßig weiter. Sie bieten Unterstützung für Schwerkranke, Sterbende und ihre Angehörigen und wollen sie durch regelmäßige Besuche zu Hause, in Pflegeeinrichtungen und Kliniken begleiten. Die Hospizhelferinnen und Hospizhelfer sind Begleiter – auch für Kinder – beim Abschiednehmen in Geborgenheit und Würde sowie auch Begleiter in der Zeit der Trauer.