„Maria macht Mut zum Leben“ und auch Mut für die Thulbaer Wallfahrer, die immer wieder aufs Neue die Wegstrecke von Thulba durch das Lager Hammelburg nach Retzbach und auch wieder zurück auf sich nehmen, um zu wallen. Auch viele Radwallfahrer schlossen sich, nach Retzbach zu radeln. Für die Fußwallfahrer war es das erste Jahr unter dem neuen Wallfahrtsführer Stefan Reinhard, der nochmals vom scheidenden Wallfahrtsführer Bruno Zink unterstützt wurde. Im Anschluss an den Gottesdienst am Abend wurde Bruno Zink für seine Tätigkeit 40 Jahre Wallfahrt und Wallfahrtsführung geehrt, Anette Weigand-Uebel für 25 Jahre Wallfahrt.
Fünf Erstwallfahrer bekamen eine Urkunde mit „Stärkung und Mut“, das nächste Mal wieder mit dabei zu sein. Mut bewiesen auch eine Gruppe Kinder und Jugendliche, sie hatten sich nämlich passend zum Thema vorbereitet. Mut-Wörter, Gebete, Fürbitten, die Geschichte vom Bartimäus und natürlich das Lied „Hab Mut steh auf“ wurden vorgetragen. Dafür gab es viel Applaus und Anerkennung von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die Wallfahrt geht in eine neue Ära.
Positive Impulse
Voller positiver Impulse wurden die Wallfahrer am Sonntagabend von Pfarrvikar Bill empfangen. Beim Nachtreffen gleich am darauffolgenden Montagabend im Propsteigarten wurde reflektiert und gleich wieder für nächstes Jahr geplant, denn bekanntlich ist ja nach der Wallfahrt vor der Wallfahrt.
Auch die Fahrradwallfahrt von Thulba nach Retzbach, die sich seit 2002 zum festen Bestandteil entwickelt hat, erlebt nun nach 24 Jahren einen Personalwechsel. Initiiert wurde die Wallfahrt mit dem Rad von Rita und Wolfgang Halbig (beide Thulba) zusammen mit Otto Granich (Frankenbrunn), die damals durchaus kritisch beäugt wurde. Seitdem haben die drei Leiter viele Pilger auf dem Weg nach Retzbach begleitet. In diesem Jahr wurden insgesamt schon mehr als 1100 Teilenehmer gezählt. Es wird so auch ein Wallfahrtserlebnis ermöglicht, das für manche zu Fuß einfach zu anstrengend oder auch unmöglich war, dennoch ihrem Bedürfnis nach einer Wallfahrt aber nachkommen konnten. Die Fahrten verliefen bisher unfallfrei, rücksichtsvoll, harmonisch und waren vom gegenseitigem Respekt getragen. Es war deshalb immer das Bestreben, dass es sich von Thulba aus immer um eine gemeinsame Wallfahrt handelt, egal auf welchen Wegen, nur so kann es weitergehen mit neuem Personal in der Leitung und mit neuen Impulsen. red