Familie Nach mehr als 77 Jahren gibt die Katholische Kirchenstiftung St. Bonifatius Winkels den Betrieb der Kindertagesstätte „Kleine Strolche“ ab.
Der Beginn des Jahres war für die Kindertageseinrichtung „Kleine Strolche“ in Winkels mit einer tiefgreifenden Zäsur verbunden. Der bisherige Rechtsträger, die Katholische Kirchenstiftung St. Bonifatius Winkels, hat die Betriebsträgerschaft an den Caritasverband im Landkreis Bad Kissingen übergeben, wie es in einer Pressemitteilung heißt.
Um welche Aufgaben geht es bei der Betriebsträgerschaft? Beim Betriebsträger liegt die finanzielle, personelle und organisatorische Verantwortung einschließlich der Sicherstellung der Einhaltung gesetzlicher Vorschriften.
Warum hat die Kirchenstiftung die Betriebsträgerschaft abgegeben? In den letzten Jahren war die Erkenntnis gereift, dass die Kirchenstiftung mittel- bis langfristig mit der Verwaltung des Kindergartens überfordert sein würde. Daher wurde eine Professionalisierung der Verwaltung angestrebt, und es sollte gleichzeitig die insgesamt katholische Ausrichtung gewährleistet bleiben. Diese Kriterien erfüllt der Caritasverband für den Landkreis Bad Kissingen , so die Pressemitteilung. Dort wird seit 2024 ein eigener neuer Fachbereich aufgebaut, und inzwischen befinden sich die KiTas in Münnerstadt, Aura, Reiterswiesen, Arnshausen und – ebenfalls seit Januar – in Burkardroth in dessen Trägerschaft.
Was hat sich für das Personal geändert? Durch den Betriebsübergang trat für alle Beschäftigten ein Arbeitgeberwechsel von der Katholischen Kirchenstiftung St. Bonifatius Winkels zum Caritasverband für den Landkreis Bad Kissingen e. V.
ein. Somit gingen die Arbeitsverhältnisse mit allen zum Zeitpunkt des Betriebsübergangs bestehenden Rechten und Pflichten kraft Gesetzes vom bisherigen auf den neuen Rechtsträger über.
Was hat sich für die Eltern und Erziehungsberechtigten geändert? Über die Erteilung eines neuen Lastschriftmandats (zum Einzug des Elternbeitrags) hinaus gab es keine im Alltag wahrnehmbaren wesentlichen Veränderungen. Über mögliche Veränderungen in Detailfragen wird der neue Träger künftig gegebenenfalls rechtzeitig informieren, so die Pressemitteilung.