Die DGB-Region Unterfranken hat im Bayerischen Hof in Bad Kissingen den langjährigen Kreisvorsitzenden des DGB Kreisverbands Bad Kissingen/ Rhön-Grabfeld, Gerhard Klamet, mit der Fritz-Soldmann-Urkunde ausgezeichnet.
Christel Sauer, stellvertretende Kreisvorsitzende, begrüßte die Gäste. Ein Grußwort sprach die stellvertretende Landrätin Brigitte Meyerdierks .
Frank Firsching , DGB-Regionsgeschäftsführer Unterfranken, ordnete die Bedeutung der Soldmann-Urkunde ein, bevor Steffen Kindermann die Laudatio hielt.
Musikalisch begleitet wurde der Abend von der DGB-Songgruppe, die neben klassischen Gewerkschaftsliedern wie der Einheitsfront auch eigene Kompositionen und Vertonungen von Texten Erich Kästners darbot.
Gerhard Klamet, geboren im August 1968, begann 1984 seine Ausbildung im Einzelhandel bei der Schnellkauf GmbH ( Edeka ). Ab Januar 1987 arbeitete er in der Logistik der SKF GmbH in Schweinfurt und trat noch am selben Tag der IG Metall bei; zuletzt war er in der IT-Abteilung für die Materialstammdatenverwaltung in SAP zuständig.
Bereits 1990 wurde er erstmals zum Vertrauensmann gewählt – ein Ehrenamt, das er bis zu seinem Übergang in die passive Altersteilzeit im Juni 2026 ununterbrochen ausübte, zeitweise auch als stellvertretender Vertrauenskörperleiter und Ersatzbetriebsratsmitglied.
Seine eigentliche Berufung fand er aber in der gewerkschaftlichen Bildungsarbeit: In Wochenseminaren bereitete er Vertrauensleute und Betriebsräte auf ihre Aufgaben vor, qualifizierte sich selbst weiter und leitete bis Ende 2023 zentrale Schulungen der IG Metall zu Tarifpolitik, Mitbestimmung und Personalfragen.