Rund 120 Bürgerinnen und Bürger sind der öffentlichen Einladung der CSU-PWG-Liste ins Sportheim gefolgt – so viele wie seit Jahrzehnten nicht mehr, wie es in einer Pressemitteilung heißt.
Die große Resonanz sorgte für einen verspäteten Start: „So viele Eintragungen in die Anwesenheitslisten hatten wir lange nicht. Das hat uns überrascht – aber es ist ein schönes Zeichen“, eröffnete CSU-Ortsvorsitzender Herbert Nowak die Sitzung.
Der Vorsitzende des Wahlausschusses, Walter „Pizzi“ Gutmann, führte mit Humor durch den Wahlvorgang. Insgesamt hatten sich 95 stimmberechtigte Bürgerinnen und Bürger in die Anwesenheitslisten eingetragen. Abgegeben wurden 92 Stimmzettel, das Ergebnis fiel eindeutig aus: 92 Ja-Stimmen – ein geschlossenes Votum für die vorgeschlagene gemeinsame Gemeinderatsliste der CSU /PWG.
Hier die 14 Kandidatinnen und Kandidaten in der Listenreihenfolge: 1 Herbert Nowak, 2 Oliver Masso, 3 Carolin Waegener, 4 Jan Weikard, 5 Tatjana Habich, 6 Jochen Gundelach, 7 Marius Stranzik, 8 Lea Neisser, 9 Axel Lagemann, 10 Tobias Fröhlich, 11 Uli Weikard, 12 Robin Kirchner, 13 Marc Runschke und 14 Yvonne Tasarek.
Daneben nominierte die Versammlung Pierre Martin und Jennifer Hüfner als Ersatzkandidaten.
Zwei Bürgermeisterkandidaten
Gutmann begrüßte ausdrücklich, dass es zwei Bürgermeisterkandidaten und zwei Listen geben wird und lobte den offenen und fairen Umgang miteinander. In einer ausführlichen Vorstellung beschrieb Gutmann die fachliche und persönliche Eignung des CSU-Bürgermeisterkandidaten Daniel Kleinheinz, der seit 2020 Leiter der Verwaltungsgemeinde ist.
Zum Abschluss hob CSU-Ortsvorsitzender Herbert Nowak nochmals die außergewöhnliche Dynamik dieses Abends hervor. Er sagte: „Noch nie waren so viele Menschen da, die sich schon vor der Wahl dafür interessieren, wer Verantwortung übernehmen will.“ red