Auch kritische Töne beim „Tag der Innenentwicklung“ im Oberen Werntal

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Das umgestaltete Areal der Schwarzen Pfütze wurde vorgestellt. Evan Fenn
Das umgestaltete Areal der Schwarzen Pfütze wurde vorgestellt. Evan Fenn

Zahlreiche Besucher nutzten beim „Tag der Innenentwicklung“ der Interkommunale Allianz Oberes Werntal die Gelegenheit, um mit den Bauherren ins Gespräch zu kommen. Ein Blick in Häuser sowie Vorher-Nachher Fotos zeigten vielerorts die beeindruckende Veränderung, die mit viel Eigenleistung und Energie geschaffen wurde. Materialproben und Heizungsmodelle waren ausgestellt, um auch andere Bauherren zu motivieren, sich mit dem Bauen im Bestand zu beschäftigen. Vielerorts konnten Erfahrungswerte und Impulse weitergegeben werden.

Aber auch kritische Töne verdeutlichten, dass Verwaltungsvorschriften noch immer Bauvorhaben verzögern oder gar verhindern können. Eine Überarbeitung wäre dringend notwendig, um das Bauen im Bestand noch attraktiver zu machen.

Auf dem Gelände der Schwarzen Pfütze bei Rottershausen stellten Architekt Joachim Perleth, Steinmetz Niklas Dienstl und der Oerlenbacher Bürgermeister Nico Rogge waren vor Ort, um das umgestaltete Areal vorzustellen. Dort war auch das Krapfenbäcker-Infomobil als Leihgabe des Landkreises Haßberge im Einsatz. Hier wurden Zutaten für eine aktive Innenentwicklung vorgestellt. Jeder Bürger kann mithelfen die Innenorte mit Leben zu füllen.

„Wir bleiben dran“ betont Simone Seufert als Sprecherin der ILE Oberes Werntal und Bürgermeisterin der Gemeinde Euerbach bei der Auftaktveranstaltung in Kützberg. Der „Tag der Innenentwicklung“ verbindet zum einen die politische Sicht auf das Thema „Bauen im Bestand“ und zum anderen die praktische Herangehensweise.  red