von unserem Redaktionsmitglied 
Alexander Hartmann

Heinersreuth/Kulmbach — Autofahrer, die auf der B 85 zwischen Kulmbach und Bayreuth unterwegs sind, werden vor eine besondere Herausforderung gestellt. Vor allem die, die von Kulmbach nach Bayreuth wollen. Da in Fahrtrichtung Bayreuth die Straße bis Rohr komplett gesperrt ist, weichen Pendler, die nicht die offizielle Umgehung über die B 289 nehmen wollen, auf Ausweichstrecken aus, die entlang der B 85 durch viele Dörfer führen.
Ab Montag müssen Autofahrer eine noch längere Fahrzeit einplanen. Denn die Ortsdurchfahrt von Heinersreuth wird dann wieder Baustelle sein. Gebaut wurde auf der B 85 dort schon von April bis Juli. Damals gab es eine einseitige Sperrung.


Zunächst halbseitige Sperrung

Ab Montag wird nun auf einer Länge von 950 Metern ein lärmarmer Straßenbelag eingebaut. "Zunächst werden Vorarbeiten ausgeführt. Diese finden abschnittsweise unter halbseitiger Sperre der Fahrbahn statt", teilt das Staatliche Bauamt mit. Die Verkehrsregelung erfolgt mit Lichtsignalanlagen.
An den Wochenenden 28. bis 31. August und 4. bis 7. September werden Asphaltierungsarbeiten durchgeführt. Hierfür wird die Ortsdurchfahrt jeweils von Freitag, 9 Uhr, bis Montag, 6 Uhr, für den Verkehr vollständig gesperrt. Von Kulmbach kommend ist die Zufahrt bis zur Kreisstraße BT 14 nach Dörnhof/Eckersdorf möglich. Von Bayreuth kommend beginnt die Vollsperrung am Ortsschild von Heinersreuth. Die Umleitung des Durchgangsverkehrs erfolgt über Dörnhof (BT 14) und Eckersdorf (B 22).
Während der Vollsperrungen ist innerorts auch das Queren der B 85 nicht möglich. Für Anlieger östlich der Bundestraße besteht die Zufahrtsmöglichkeit über Cottenbach (BT 14). Die Kosten der Lärmsanierung beziffert das Bauamt auf rund 280 000 Euro.