Zwei junge Männer aus dem Landkreis Haßberge wurden bei einem Verkehrsunfall am Sonntagnachmittag nahe dem Zeiler Stadtteil Bischofsheim schwer verletzt.

Kurz nach 15.15 Uhr befuhr ein 28-Jähriger mit seinem Ford Focus und einem 17-jährigen Beifahrer an Bord die Kreisstraße Has 14, aus Richtung Dörflis kommend. Im Auslauf einer langgezogenen Linkskurve, circa 300 Meter vor dem Ortseingang von Bischofsheim, kam das Auto aus unbekannten Gründen auf das rechte Bankett und überschlug sich in der Folge mehrfach. Auf dem Dach blieb das Auto dann im Straßengraben liegen. Beide Insassen konnten sich selbstständig aus dem verunglückten Fahrzeug befreien.

Mit dem Hubschrauber

Im Zuge der Erstversorgung durch den Rettungsdienst stellte sich heraus, dass für den 28-Jährigen aufgrund seiner inneren Verletzungen ein Transport per Rettungshubschrauber notwendig wurde. Der von seinem Standort am Nürnberger Flughafen startende Intensivhubschrauber "Christoph 88", der im Gegensatz zu anderen Hubschraubern auch bei der inzwischen eingebrochenen Dunkelheit fliegen kann, war kurze Zeit später am Einsatzort.

Der Schwerverletzte wurde in das Klinikum Bamberg geflogen, während der jüngere Mann mit dem Rettungswagen in ein Schweinfurter Krankenhaus eingeliefert wurde.

Da in der ersten Einsatzmeldung vom Unfallort in der Nähe von Kottenbrunn die Rede war, wurden durch die Integrierte Leitstelle (ILS) Schweinfurt die freiwilligen Feuerwehren aus Königsberg und Kottenbrunn alarmiert. Nach kurzer Suche waren dann aber auch die Floriansjünger schnell vor Ort.

Straße wurde gesperrt

Unter der Einsatzleitung von Königsbergs stellvertretendem Kommandanten Ralf Schlinke sorgten die 21 Mann für den Brandschutz, banden auslaufende Betriebsstoffe ab und übernahmen die Verkehrsregelung. Außerdem unterstützte die Feuerwehr den Rettungsdienst und das Abschleppunternehmen, das das Fahrzeugwrack abtransportierte.

Nach den Angaben der Polizei entstand Totalschaden an dem verunglückten Ford in Höhe von 4000 Euro. Der Straßenabschnitt war für rund zweieinhalb Stunden größtenteils komplett für den Verkehr gesperrt.