Begeisterte Fans erlebten am Samstag den Abschluss der Konzerte in der Lichtenfelser Stadtalm. Das "Aus-Trio" beeindruckte mit Songs von Wolfgang Ambros, Reinhard Fendrich und Georg Danzer.

Schon mit ihrem Bandnamen "Aus-Trio" deuten die drei gestandenen Musiker Peter Lachner (Gitarre, Mundharmonika, Gesang), Ralf Ender (Gitarre, Gesang) und Harald Schiwatsch (Gesang) an, dass sie sich an der Musik der bekannten österreichischen Liedermacher und Bands ausrichten. Die Besucher waren von den Darbietungen begeistert, die gleichermaßen mit Gassenhauern und emotionalen Liedern wie "Wahre Liebe" von Wolfgang Ambros, "Geh, du bleibst heut Nacht bei mir" von der Austropop-Band STS für Stimmung sorgte.

Beruflich in ganz anderen Branchen unterwegs, spielen die Drei um die 60 seit vier Jahrzehnten Songs und geben seit fünf Jahren einmal im Jahr ein Konzert. Es ist inzwischen eine kleine Tradition, dass das "Aus-Trio" auf dem Lichtenfelser Weihnachtsmarkt Austro-Hits interpretiert.

In der Stadtalm gab es Hüttenleben vom Feinsten. Drei Stimmen, zwei Gitarren, eine Mundharmonika, das Trio zollt seinen Fans Tribut und legt schon vor 20 Uhr los. Mit "Zentralfriedhof" von Ambros begrüßt es sein Auditorium. Und dann folgte es Schlag auf Schlag. "Der Frauenmörder Wurm" von Danzer, oder "Hoit da is a Spoit" von Ambros. Heißer Glühwein, der urige Schwedenofen und die Musik der 70er Jahre heizte den rund 80 Fans ein. Für den "Der Durscht bringt mi um" gab es donnernden Applaus. "Weihnachten wie immer" feierten die Barden im Eck der Stadtalm, huldigten der "Blume aus dem Gemeindebau" oder riefen dem Publikum zu: "I am from Austria".

"Weit, weit weg" sangen Publikum und Musiker von Sehnsucht und Träumen, um schließlich mit dem "Watzmann-Medley" und "Abwärts und bergauf" auch die Berchtesgadener Alpen zu würdigen. "Schi foan" zum Schluss weckte die Erinnerung daran, dass es auch bei uns einstmals "Weiße Weihnacht" gegeben hatte. Die Sehnsucht nach schneebedeckten Bergen ließ Publikum und Sänger ahnen: "Irgendwann bleib "I dann dort". Erst nach mehr als drei Stunden klang das Konzert aus mit den Zugaben "Ham kummst" und dem STS-Evergreen "Fürstenfeld". awe